x8-Steckbrief

Influencer-Marketing-Software für Marken: bis zu 5.000 € im Monat mit einem Werkzeug für Creator-Kampagnen im Abo

bis 5.000 € Abo-Umsatz im Monat nach einem Jahr Eab 500 € Startkapital3 bis 6 Monate bis zum ersten Euro11 bis 20 Std. pro Woche199 $ Einstiegstarif im Monat (Modash)

Buchstaben hinter Zahlen zeigen die Herkunft: A amtlich · S Selbstauskunft · E meine Einschätzung. Alle Kennzeichen erklärt.

Lesezeit 11 MinutenVon Simon Hubert, Gründer von x8Stand

Donnerstagabend im Lager eines kleinen Kosmetikherstellers in Bremen. Die Marketingchefin klebt Versandetiketten für 40 Produktpakete an Creatorinnen und weiß jetzt schon, dass sie in drei Wochen nicht mehr sagen kann, wer gepostet hat.

Bei diesem Geschäftsmodell baust du eine Software, mit der Marken passende Influencer finden, anschreiben und ihre Beiträge verfolgen, und verkaufst sie im Abo. Der Einstiegstarif bei Modash kostet 199 US-Dollar im Monat. S

Dabei sind viele Werkzeuge für kleine Marken zu teuer: Beim Gründer von SARAL begann der Vorverkauf mit 99 US-Dollar im Monat, heute liegt der kleinste Jahrestarif bei 12.000 US-Dollar. S Wo dazwischen deine Lücke liegt und was du rechtlich beachten musst, liest du hier.

Kurz gesagt: Bei dem Geschäftsmodell Influencer-Marketing-Software für Marken entwickelst du ein Programm, mit dem Marken Creator suchen, Kooperationen verwalten, Produktproben verschicken und Beiträge messen. Du verdienst an einem Monats- oder Jahresabo, oft ergänzt um einen Service, bei dem du Kampagnen für die Marke betreust.

Was ist eine Influencer-Marketing-Software für Marken und wie funktioniert das Geschäftsmodell?

Eine Influencer-Marketing-Software für Marken ist ein Programm im Browser, in dem eine Marke Creator findet, anschreibt, Vereinbarungen festhält und die entstandenen Beiträge auswertet. Bezahlt wird meist ein Abo, dessen Preis von der Zahl der Profile und Kampagnen abhängt.

Viele Marken arbeiten mit Tabellen, Mails und Direktnachrichten; das geht bei zehn Creatorn gut, bei hundert nicht mehr. Deine Software ersetzt dieses Durcheinander. Den Code schreibt heute oft eine KI wie Claude mit, Texte für Anfragen und Bilder für die Website entstehen mit KI oder bei Freelancern.

Eng geschnitten verkauft sich so ein Werkzeug nach meiner Einschätzung E leichter. Ein Brettspielverlag könnte Rezensenten nach Spielgenre filtern und Rezensionsexemplare nachverfolgen. Hersteller von Angelzubehör suchen Angel-Creator nach Gewässer und Fischart. Tourismusverbände laden Reise-Creator zu Pressereisen ein und messen die Beiträge danach. Brettspiel und Angeln sind Hypernischen, also kleine Gruppen mit einer Aufgabe, die jede Saison wiederkommt.

Ablauf: Eine Marke will Produkte über Creator bekannt machen. Der Gründer liefert Suche nach passenden Profilen, Verwaltung der Kooperationen und Auswertung der Beiträge. Ergebnisse: passende Creator, nachverfolgte Beiträge und auf Wunsch ein betreuter Service. So arbeitet deine Influencer-Software 📦 Marke mit Produktproben Deine Software Creator finden Kooperationen verwalten Beiträge messen Passende Creator Beiträge nachverfolgt Betreuter Service Du verkaufst Ordnung in einem chaotischen Kanal.
Marken zahlen dafür, dass kein Paket und kein Beitrag verloren geht.

Welchen Umsatz kannst du mit einer Influencer-Marketing-Software für Marken realistisch erreichen?

Pro Marke zahlt man für solche Werkzeuge meist 99 bis 500 US-Dollar im Monat, große Tarife kosten deutlich mehr. S Der wichtigste Hebel ist, ob deine Kunden jeden Monat Kampagnen fahren.

Als realistisches Ziel nach dem ersten Jahr rechne ich mit 1.000 bis 5.000 Euro Abo-Umsatz im Monat, wenn du allein eine Nischen-Software betreibst. E Die Preise im Markt:

Preisskala in US-Dollar je Monat: SARAL Vorverkauf 99 Dollar und 2024 299 Dollar (Starter Story, 03.02.2024), Modash Essentials 199 Dollar, Modash Performance 499 Dollar, SARAL Starter 12.000 Dollar im Jahr, rund 1.000 Dollar im Monat (Anbieterseiten, gelesen am 01.11.2026). Preis je Marke und Monat 0 $ 275 $ 550 $ 825 $ 1.100 $ SARAL Vorverkauf99 $ Modash Essentials199 $ SARAL 2024299 $ Modash Performance499 $ SARAL Starter heute≈ 1.000 $ (12.000 $/Jahr) Kleine Marken kaufen links Quellen: SARAL, Modash, Starter Story
Die großen Anbieter ziehen nach oben; unten bleibt Platz für günstige Nischen-Werkzeuge.

Eine Beleg-Rechnung: SARAL nannte Anfang 2024 rund 50.000 US-Dollar Monatsumsatz mit über 200 zahlenden Marken. S Das sind im Schnitt etwa 250 US-Dollar je Marke E, nah am damaligen Listenpreis von 299 Dollar.

Eigene Berechnung von Simon Hubert: 15 Marken zahlen je 250 Euro im Monat, das ergibt 3.750 Euro Umsatz. Für Datenzugänge und Server gehen rund 600 Euro ab, für Werbung und Zahlungsgebühren rund 450 Euro. Es bleiben etwa 2.700 Euro vor Steuern. Rechenweg pro Monat nach einem Jahr 3.750 € 15 Marken à 250 € minus 600 € Daten, Server minus 450 € Werbung, Gebühren ≈ 2.700 € bleiben vor Steuern Eigene Berechnung (Simon Hubert), 15 Marken zu 250 € im Monat
Ein betreuter Service für zwei Marken kann zusätzlich einige tausend Euro bringen, kostet aber Zeit.

Das heißt für dich: Die Software trägt sich ab einigen Dutzend Marken; schneller Geld bringt anfangs oft der Service dazu.

Welche Fähigkeiten solltest du initial lernen, um eine Influencer-Marketing-Software für Marken zu betreiben?

Am wichtigsten ist, dass du Influencer-Kampagnen selbst schon geführt hast. Programmieren übernimmt zu großen Teilen die KI.

Balken = so wichtig ist die Fähigkeit für den Erfolgbraucht Erfahrungschnell lernbar
Influencer-Kampagnen führen95 %
Creator auswählen, Verträge, Produktproben, Auswertung (KI fasst Ergebnisse zusammen). Lernzeit: Monate
Vertrieb an Marken85 %
Marketingleiter erreichen und Vorverkäufe abschließen (KI schreibt Anfragen). Lernzeit: Monate
Datenzugänge und Plattformregeln70 %
Offizielle Schnittstellen statt Datensammeln gegen die Regeln (KI liest Dokumentation). Lernzeit: Wochen
Datenschutz und Werberecht65 %
Informationspflichten und Kennzeichnung von Werbung (KI entwirft Vorlagen). Lernzeit: Wochen
Programmieren (das macht die KI)40 %
Code verstehen und testen, schreiben lässt du ihn von der KI. Lernzeit: wenige Wochen

Meine Einschätzung E: 100 % hieße, ohne diese Fähigkeit geht es nicht.

Welche Eckdaten hat eine Influencer-Marketing-Software für Marken?

Datenbox
Klasse und ModelltypK2 Digitales Produkt · Software, Tools und KI-Agenten
ThemenfeldMarketing, Vertrieb und Sichtbarkeit
Startkapital500 bis 5.000 Euro E
Zeit bis zum ersten Euro3 bis 6 Monate, mit Vorverkauf schneller E
Wochenstunden11 bis 20 E
Zulassungshürdefrei; Gewerbeanzeige, siehe Abschnitt Recht
Reichweite nötig3 von 5: Marken überall, Vertrieb aber persönlich
Passiv-Grad3 von 5: Kundengespräche und Support bleiben
Umsatzklasse1.000 bis 5.000 Euro Abo-Umsatz im Monat nach einem Jahr, allein E
Wettbewerbhoch
KI-Hebel4 von 5
Sinn-Faktor2 von 5
Passt zu den GründertypenVisionärer Architekt
Wirtschaftszweig (WZ 2025)58.29 Verlegen von sonstiger Software. E WZ 2025 ist die amtliche Klassifikation der Wirtschaftszweige (Destatis), nach der dein Gewerbe eingeordnet wird.

Datenlücke: Wie viele Marken in Deutschland, Österreich und der Schweiz eine Influencer-Software nutzen und was sie dafür ausgeben, habe ich nicht gefunden; Preise von Storyclash nennt die Website nicht.

Was kostet der Start und wie viel Zeit brauchst du?

Der Start kostet meist 500 bis 5.000 Euro E, wenn du mit KI selbst entwickelst. Bis zum ersten zahlenden Kunden vergehen oft drei bis sechs Monate, mit Vorverkauf weniger.

BausteinWas es kostet
ServerHetzner Cloud ab 7,72 Euro im Monat inklusive Umsatzsteuer (hetzner.com, gelesen am 01.11.2026) S
ZahlungsabwicklungStripe 1,5 Prozent plus 0,25 Euro je Zahlung mit Standardkarte aus dem EWR, für Abos zusätzlich 0,7 Prozent Stripe Billing (stripe.com, gelesen am 01.11.2026) S
WebsiteALL-INKL Privat ab 4,95 Euro im Monat (all-inkl.com, gelesen am 29.10.2026) S
Creator-Daten100 bis 500 Euro im Monat für Datenzugänge, je nach Anbieter und Menge E

Wie startest du mit einer Influencer-Marketing-Software für Marken Schritt für Schritt?

Du startest mit Gesprächen, nicht mit Code. SARAL führte vor der ersten Zeile Code rund 35 Gespräche mit Händlern. S

  1. Nische festlegen. Eine Branche, die regelmäßig Produktproben an Creator schickt.
  2. Gespräche führen. Zwanzig Marketingverantwortliche fragen, wo ihre Kampagnen haken.
  3. Vorverkaufen. Fünf Marken einen Einführungspreis anbieten, bevor du baust.
  4. Rechtliches vorbereiten. Die vier Punkte aus dem Abschnitt Recht: Gewerbe, Daten der Creator, Auftragsverarbeitung, Kennzeichnung von Werbung.
  5. Erste Version bauen. Liste, Status je Creator und Beitragserfassung, mehr nicht.
  6. Service anbieten. Kampagnen für zwei Marken selbst betreuen und daraus lernen.

Wie findest du die ersten Kunden für deine Influencer-Marketing-Software für Marken?

Am schnellsten über kalte Mails an Marken, die schon mit Creatorn arbeiten, und über Inhalte zu ihren Problemen. Verkaufe den Schmerz „Ich verliere den Überblick über Pakete und Beiträge“ (Pain-Fokus), nicht Funktionen.

Laut Statistischem Bundesamt nutzten 2025 in Deutschland 59 Prozent der 16- bis 74-Jährigen aktiv soziale Medien. Bei den 55- bis 64-Jährigen waren es 42 Prozent, 2021 erst 29 Prozent. 59 % der 16- bis 74-Jährigen nutzten 2025 aktiv soziale Medien. 55 bis 64 Jahre: 42 Prozent. 2021 waren es dort erst 29 Prozent. Destatis, Pressemitteilung vom 02.03.2026
Auch ältere Zielgruppen sind inzwischen über Creator erreichbar.

SARAL schrieb vor dem Start rund 2.500 Menschen aus der Zielgruppe kalt an und begann mit Inhalten auf der eigenen Website, bevor Code existierte. S Heute kommen dort rund 30 Prozent der Kunden über Empfehlungen. S In Deutschland passen Fachgruppen auf LinkedIn, Branchenmessen und Agenturen als Partner.

Welche Tools und KI-Werkzeuge helfen beim Aufbau einer Influencer-Marketing-Software für Marken?

Unverzichtbar sind saubere Datenquellen für Creator-Profile und eine KI, die Code und Anfragen schreibt.

KI fürs ProgrammierenClaude oder ein vergleichbares Modell schreibt Code und Vorlagen für Anfragen
Offizielle SchnittstellenDaten nur über Zugänge, die die Plattformen erlauben
ZahlungenStripe für Abos, Rechnungen und Kündigungen
WebsiteWordPress mit MCP auf ALL-INKL, die KI pflegt Ratgeber-Inhalte

Welche Risiken hat eine Influencer-Marketing-Software für Marken?

Das größte Risiko: Deine Daten über Creator hängen an den Regeln von Instagram, TikTok und YouTube. E Dagegen hilft, nur offizielle Zugänge zu nutzen und den Wert in der Verwaltung zu sehen, nicht im Datensammeln.

Teure Konkurrenz rüstet auf

Modash verlangt 199 bis 499 US-Dollar im Monat, Enterprise ab 14.700 Dollar im Jahr (modash.io, gelesen am 01.11.2026). S
Gegenmittel: Günstig und eng für eine Branche bleiben.

Datenschutz der Creator

Wer Daten nicht beim Betroffenen erhebt, muss ihn informieren (Art. 14 DSGVO). A
Gegenmittel: Nur nötige Profildaten speichern und Hinweise geben.

Bau dauert länger

Bei SARAL war das Produkt komplexer als gedacht, und eine zu schnelle Einstellung scheiterte nach zwei Wochen (Starter Story, 03.02.2024). S
Gegenmittel: Klein anfangen und langsam einstellen.

Markt konsolidiert sich

Storyclash aus Linz kündigt den Zusammenschluss mit Kolsquare an (storyclash.com, gelesen am 01.11.2026). S
Gegenmittel: Eine Nische besetzen, die große Anbieter übersehen.
Ergebnisstreuung4 von 5: wie weit Erfolg und Misserfolg auseinanderliegen
Regulatorik3 von 5
Inhaberabhängigkeit3 von 5, Vertrieb und Kundenkontakt hängen an dir
Wiederkehrender Umsatz75 bis 100 Prozent über Abos E
KI-Expositionplus 1, KI hilft bei Suche und Auswertung E
Kanalabhängigkeit3 von 4

Fortbestand: Von Gründungen mit Startkapital bis zu 5.000 Euro sind nach fünf Jahren 54 Prozent aktiv (KfW-Gründungsmonitor 2025). S 2025 gab es 69 Unternehmensinsolvenzen je 10.000 Unternehmen (Destatis, 13.03.2026). A

Praxisbeispiel: Wie Yash Chavan aus seiner Influencer-Agentur die Software SARAL machte

Im Interview mit Starter Story erzählt Yash Chavan aus Mumbai, wie er SARAL aufgebaut hat, eine Software, mit der Online-Händler Influencer finden, anschreiben und verwalten. Er verkauft an Marken in den USA und nennt rund 50.000 US-Dollar Monatsumsatz mit über 200 zahlenden Marken, profitabel und ohne Investoren. S

So kam er auf die Geschäftsidee
Chavan brach ein Ingenieurstudium ab, arbeitete im Vertrieb junger Firmen und führte dann eine Marketingagentur. Als Facebook-Anzeigen nach Apples Datenschutz-Änderung mit iOS 14.5 schlechter wirkten, wechselte die Agentur zu Influencer-Marketing und betreute Programme mit über 10.000 Creatorn von Hand. Die vorhandenen Werkzeuge fand er teuer und veraltet.
So fing es an
Er schrieb rund 2.500 Menschen aus der Zielgruppe an, führte etwa 35 Gespräche und verkaufte das Produkt vorab an fünf Händler für 99 US-Dollar im Monat. S Gebaut wurde zuerst mit einer Entwicklungsagentur, später übernahm ein Entwickler aus seinem LinkedIn-Netzwerk die Technik.
So gewinnt er Kunden
Über Inhalte auf der eigenen Website, die er schon vor der ersten Zeile Code begann, über Beiträge in Foren, Reddit und Gruppen und über Empfehlungen, die rund 30 Prozent der Kunden bringen. S Kundenstimmen sammelt er auf einer öffentlichen Notion-Seite.
Das ging schief
Das Produkt war komplexer als gedacht, der Start verzögerte sich. Ein schnell eingestellter Entwickler scheiterte nach zwei Wochen.
Diese Werkzeuge nutzt er
Notion als Zentrale, Close als CRM, Webflow für die Website und Sunsama für die eigene Planung, dazu Crisp für den Chat.
So schnell ist er gewachsen
Die Testversion startete in einem September, das fertige Produkt mit dem ersten zahlenden Kunden im Dezember. Der Preis stieg von 99 auf 299 US-Dollar im Monat S; die Agentur schloss er und bietet den Service seither als Zusatz an.
Sein Rat
Nicht schnell einstellen, sondern sauber auswählen. Nah an den Kunden bleiben, er ist fast täglich in Kundengesprächen. Und Service neben der Software verkaufen, um das Geschäft zu finanzieren.
Was du daraus mitnimmst
Für dich in Deutschland heißt das: Wer selbst Influencer-Kampagnen betreut hat, kann mit Vorverkauf und Service eine Software finanzieren, bevor sie fertig ist. E Die Zahlen sind Selbstauskünfte und nicht unabhängig geprüft.

Zur Quellenlage: Die Angaben zum Team sind uneinheitlich: Der Kopf des Interviews nennt 8 Mitarbeitende, der Text 12 Menschen in Technik, Marketing, Produkt und Kundenbetreuung. Die Jahre von Testversion und Start nennt das Interview nicht.

Quelle: Starter Story: SARAL, Interview mit Yash Chavan, 03.02.2024, gelesen am 01.11.2026. starterstory.com

Welche Beispiele für Influencer-Marketing-Software gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Das stärkste Beispiel ist Storyclash aus Linz: Die Software für Creator-Kampagnen zeigt Logos von Marken wie Audi, Adidas und Vodafone und schließt sich mit dem französischen Anbieter Kolsquare zusammen (storyclash.com, gelesen am 01.11.2026). S

  • Modash bietet Suche, Verwaltung und Auszahlungen an Creator ab 199 US-Dollar im Monat mit 14 Tagen Testzeit (modash.io, gelesen am 01.11.2026). S
  • SARAL aus Mumbai verkauft an Händler in den USA; ausführlich im Praxisbeispiel oben.

Was musst du rechtlich bei einer Influencer-Marketing-Software für Marken beachten?

Vier Dinge regelst du vor dem ersten Kunden. Das Wichtigste: Du speicherst Daten über Creator, die dich nie beauftragt haben.

  • Gewerbe anzeigen beim Gewerbeamt.
  • Creator informieren, deren Profildaten du speicherst.
  • Auftragsverarbeitung regeln mit jeder Marke.
  • Kennzeichnung von Werbung in der Software mitdenken.
Die Details mit Paragrafen und Fristen

Gewerbe: Wer Software im Abo verkauft, zeigt den Beginn beim Gewerbeamt an (§ 14 Abs. 1 GewO). A

Daten der Creator: Werden Daten nicht bei der Person selbst erhoben, gelten die Informationspflichten nach Art. 14 DSGVO. A Ob dein Datenzugang mit den Regeln der Plattformen vereinbar ist, musst du gegebenenfalls vor dem Start abklären.

Auftragsverarbeitung: Verarbeitest du Kampagnendaten im Auftrag einer Marke, brauchst du einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO. A

Werbung kennzeichnen: Ein nicht kenntlich gemachter kommerzieller Zweck ist unlauter (§ 5a Abs. 4 UWG) A; Werbung in Telemedien muss als solche erkennbar sein (§ 22 MStV). A In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln.

Keine Rechtsberatung: Lass Verträge und Pflichten einmal fachlich prüfen.

Für wen passt eine Influencer-Marketing-Software für Marken und für wen nicht?

Es passt zum visionären Architekten, der aus einem chaotischen Ablauf ein Produkt macht, und zum Community-Katalysator, der Marken und Creator zusammenbringt. Ideal ist es für Menschen, die schon Influencer-Kampagnen betreut haben.

Lass es, wenn

  • du nie selbst mit Creatorn gearbeitet hast,
  • du keine Verkaufsgespräche mit Marketingleitern führen willst,
  • du auf Daten setzen willst, die du gegen die Regeln der Plattformen sammelst.

Welche Fragen stellen Menschen am häufigsten zu Influencer-Marketing-Software?

Was kostet eine Influencer-Marketing-Software?

Bei Modash 199 US-Dollar im Monat im kleinsten Tarif, bei SARAL ab 12.000 Dollar im Jahr. S

Müssen Influencer bezahlte Beiträge kennzeichnen?

Ja, wenn ein kommerzieller Zweck vorliegt, etwa Geld oder Produkte als Gegenleistung (§ 5a Abs. 4 UWG). A

Darf eine Software öffentliche Instagram-Profile speichern?

Nur mit Rechtsgrundlage und Information der Betroffenen nach Art. 14 DSGVO A; die Regeln der Plattform musst du gegebenenfalls zusätzlich abklären.

Welche Geschäftsideen ähneln einer Influencer-Marketing-Software für Marken?

Simon Hubert, Gründer von x8
Über den Autor

Simon Hubert

Gründer von x8, Agenturgründer seit 2011

Simon Hubert hat 2011 seine erste Digitalagentur gegründet und betreut seitdem Websites, Sichtbarkeit und Abläufe für kleine und mittlere Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er hält einen Master in Business Informatics der Universität Mannheim und ist seit über 20 Jahren in Digitalisierung und IT unterwegs, mehrere Jahre davon in Großkonzernen. Mit x8 prüft er Geschäftsideen so, wie er es für sich selbst tun würde: mit belastbaren Zahlen, nachvollziehbaren Quellen und einer Rechnung, die du Schritt für Schritt selbst nachprüfen kannst.

Woher stammen die Zahlen auf dieser Seite?

Jede Zahl trägt ein Kennzeichen. Fährst du mit der Maus darüber, steht die Herkunft im Klartext. Was ich selbst gerechnet oder eingeschätzt habe, ist immer mit E markiert und im Text begründet.

A amtlich: Destatis, KfW-Register, Gesetzestexte, Gerichtsentscheidungen T Transaktionsdaten: Verkaufsplattformen wie Flippa, Empire Flippers oder Acquire.com, Zahlungsanbieter wie Stripe oder Steady S Selbstauskunft oder Befragung: Angaben von Anbietern, Interviews, Presse über Finanzierungen, KfW- und DIHK-Befragungen M Schätzung Dritter: Modellrechnungen und Prognosen von Instituten, etwa das IfM Bonn zur Nachfolge D Messung Dritter: Werkzeuge wie Ahrefs, Similarweb oder Profound E eigene Berechnung oder Einschätzung von Simon Hubert, Rechenweg und Annahmen stehen im Text
Quellen und Prüfstand: alle Angaben geprüft am 1. November 2026
  1. Starter Story: SARAL, Interview mit Yash Chavan, 03.02.2024, gelesen am 01.11.2026. starterstory.com
  2. SARAL: Pricing, gelesen am 01.11.2026. getsaral.com
  3. Modash: Pricing, gelesen am 01.11.2026. modash.io
  4. Storyclash: Startseite, gelesen am 01.11.2026. storyclash.com
  5. Destatis: 59 % der Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren nutzen aktiv soziale Medien, Pressemitteilung N014, 02.03.2026. destatis.de
  6. Hetzner: Cloud-Server, gelesen am 01.11.2026. hetzner.com
  7. Stripe: Preise, gelesen am 01.11.2026. stripe.com
  8. ALL-INKL: Tarife, gelesen am 29.10.2026. all-inkl.com
  9. DSGVO: Art. 14 Informationspflicht. dsgvo-gesetz.de
  10. Gesetzestexte: § 14 GewO, § 5a UWG, § 22 MStV, Art. 28 DSGVO. gesetze-im-internet.de
  11. Destatis: Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025, gelesen am 22.10.2026. destatis.de

Änderungsprotokoll: 1. November 2026 Erstfassung.