x8-Steckbrief

Kostenloses Browser-Tool mit Werbefinanzierung: bis zu 5.000 € im Monat mit Werbung und werbefreiem Abo

bis 5.000 € Werbung plus Abo im Monat nach einem Jahr Eab 150 € Startkapital3 bis 6 Monate bis zum ersten Euro11 bis 20 Std. pro Woche≈ 7,40 $ Werbeumsatz je 1.000 Aufrufe (Photopea)

Buchstaben hinter Zahlen zeigen die Herkunft: A amtlich · S Selbstauskunft · E meine Einschätzung. Alle Kennzeichen erklärt.

Lesezeit 11 MinutenVon Simon Hubert, Gründer von x8Stand

Sonntagnachmittag in einer Altbauwohnung in Leipzig. Eine Grafikstudentin braucht schnell ein bearbeitetes Bild, hat aber kein teures Programm installiert. Sie öffnet das erste Suchergebnis und arbeitet los, daneben laufen zwei Werbebanner.

Bei diesem Geschäftsmodell baust du ein Werkzeug, das ohne Installation im Browser läuft und nichts kostet. Geld bringen Werbung und ein Abo ohne Werbung; der HTML-Editor HTMLG verkauft die werbefreie Jahreslizenz für 69 US-Dollar (htmlg.com, gelesen am 01.11.2026). S

Der bekannteste Fall ist Photopea, ein Bildeditor im Browser: Sein Gründer verdient nach eigener Aussage etwas über 200.000 US-Dollar im Monat mit Werbung. S Gleichzeitig lehnen 21 Prozent der deutschen Internetnutzer alle Cookies ab. S Was davon für dich realistisch bleibt, rechne ich hier durch.

Kurz gesagt: Bei dem Geschäftsmodell kostenloses Browser-Tool mit Werbefinanzierung programmierst du ein Werkzeug, das Menschen ohne Installation und ohne Kosten im Browser nutzen, oft als einfacher Ersatz für teure Software. Du verdienst an Werbeanzeigen, die beim Arbeiten eingeblendet werden, und an einem günstigen Abo, das die Werbung abschaltet.

Was ist ein kostenloses Browser-Tool mit Werbefinanzierung und wie funktioniert das Geschäftsmodell?

Ein kostenloses Browser-Tool mit Werbefinanzierung ist ein Programm, das direkt auf einer Website läuft und für alle gratis ist. Die Kosten tragen Werbekunden, die Anzeigen neben dem Werkzeug schalten, und ein Teil der Nutzer, die für eine werbefreie Version zahlen.

Menschen suchen bei Google nach einer schnellen Lösung, landen auf deinem Werkzeug und kommen wieder, wenn es funktioniert. Jeder Seitenaufruf bringt Bruchteile eines Cents aus Werbenetzwerken wie Google AdSense. Wer täglich arbeitet, zahlt lieber einen kleinen Betrag, damit die Banner verschwinden. Den Code schreibt oft eine KI wie Claude mit.

Statt des nächsten Photoshop-Ersatzes lohnen sich nach meiner Einschätzung E engere Nischen: ein Editor, der für Hobby-Plotter Schriftzüge in Schneidedateien umwandelt, oder ein Formular-Werkzeug für die Stockkarten von Imkern. Ebenso passen ein Etiketten-Editor, mit dem Hofläden die Pflichtangaben für Marmelade aufs Glas bringen, und ein Werkzeug, das Chorleitern einzelne Stimmen aus Noten zieht. Die ersten drei sind Hypernischen, also sehr kleine Gruppen mit einer Aufgabe, die jede Saison wiederkommt.

Ablauf: Menschen suchen eine schnelle Lösung und finden das kostenlose Werkzeug im Browser. Der Gründer baut das Werkzeug, pflegt die Suchtexte und verwaltet Werbung und Einwilligung. Ergebnisse: Werbeerlöse je Seitenaufruf, Abos ohne Werbung und Hilfe für Stammnutzer. So verdient das Gratis-Werkzeug 🔎 Suche nach schneller Lösung Dein Teil Werkzeug bauen Suchtexte pflegen Werbung, Einwilligung Werbeerlöse Abo ohne Werbung Hilfe für Stammnutzer Viele zahlen mit Aufmerksamkeit, wenige mit Geld.
Werbung bringt den Grundumsatz, das Abo stabilisiert ihn.

Welchen Umsatz kannst du mit einem kostenlosen Browser-Tool realistisch erreichen?

Pro Nutzer verdienst du mit Werbung nur Bruchteile eines Cents je Aufruf, gerechnet wird darum je 1.000 Seitenaufrufe. Bei Photopea ergeben sich daraus rund 7,40 US-Dollar je 1.000 Aufrufe. E

Als realistisches Ziel nach dem ersten Jahr rechne ich mit 1.000 bis 5.000 Euro im Monat aus Werbung und Abos, wenn du allein ein Werkzeug betreibst, das bei Google gut gefunden wird. E Mehr geht oft nur mit mehreren Werkzeugen. Was ein werbefreier Zugang kostet, zeigt die Skala:

Preisskala werbefreie Zugänge in US-Dollar pro Monat: Pixlr Plus im Jahresabo 1,99, Pixlr Plus monatlich 2,49, HTMLG Pro Jahreslizenz umgerechnet 5,80, HTMLG Pro für sechs Monate umgerechnet 8, Pixlr Premium monatlich 9,99. Alle gelesen am 01.11.2026 auf pixlr.com und htmlg.com. Preise für werbefreie Zugänge 0 $ 3 $ 6 $ 8 $ 11 $ Pixlr Plus, Jahr1,99 $ Pixlr Plus, Monat2,49 $ HTMLG 1 Jahr5,80 $ HTMLG 6 Monate8 $ Pixlr Premium9,99 $ Werbefrei kostet meist einstellig Quellen: pixlr.com, htmlg.com
Das Abo ohne Werbung kostet meist weniger als ein Kaffee im Monat.

Die Beleg-Rechnung zu Photopea: Ivan Kuckir nennt rund 900.000 Seitenaufrufe pro Tag (SaaStrappers) S, also etwa 27 Millionen im Monat, und etwas über 200.000 US-Dollar Werbeumsatz. Das sind rund 7,40 US-Dollar je 1.000 Aufrufe. E Bei AdSense erhältst du 80 Prozent der Werbeausgaben, bei Anzeigen über Google Ads etwa 68 Prozent (Google, gelesen am 01.11.2026). S Für ein deutsches Werkzeug rechne ich vorsichtiger mit 5 Euro je 1.000 Aufrufe. E

Eigene Berechnung von Simon Hubert: 300.000 Seitenaufrufe im Monat zu 5 Euro je 1.000 Aufrufe ergeben 1.500 Euro Werbeumsatz, dazu 50 werbefreie Zugänge zu 6 Euro, zusammen 1.800 Euro. Abzüge: Hosting, Domain und Cookie-Werkzeug rund 60 Euro, Freelancer für Übersetzungen und Grafiken rund 250 Euro. Es bleiben rund 1.490 Euro vor Steuern. Rechenweg pro Monat nach einem Jahr 1.800 € Werbung plus Abo minus 60 € Hosting, Cookie-Tool minus 250 € Freelancer ≈ 1.490 € bleiben vor Steuern Eigene Berechnung (Simon Hubert), 300.000 Aufrufe zu 5 € je 1.000 plus 50 Abos zu 6 €
Ohne Reichweite aus der Google-Suche bleibt die Werbung fast wertlos.

Das heißt für dich: Der Umsatz wächst mit den Seitenaufrufen, darum entscheidet die Auffindbarkeit über alles.

Welche Fähigkeiten solltest du initial lernen, um ein kostenloses Browser-Tool erfolgreich zu betreiben?

Am wichtigsten ist ein Werkzeug, das im Browser schnell läuft, und seine Sichtbarkeit bei Google. Werbetechnik lernst du in wenigen Tagen.

Balken = so wichtig ist die Fähigkeit für den Erfolgbraucht Erfahrungschnell lernbar
Programmieren im Browser90 %
JavaScript, Dateien lokal verarbeiten, Tempo (KI schreibt große Teile des Codes). Lernzeit: Monate
Suchmaschinenoptimierung90 %
Suchbegriffe finden und Hilfeseiten bauen (KI schlägt Begriffe und Texte vor). Lernzeit: Monate
Produktgespür70 %
Erkennen, welche Funktion fehlt und was gratis bleibt (KI fasst Rückmeldungen zusammen). Lernzeit: Monate
Werbung und Einwilligung60 %
AdSense, Cookie-Banner und Platzierung der Anzeigen (KI erklärt die Einstellungen). Lernzeit: wenige Tage
Hilfetexte (das macht die KI)30 %
Anleitungen und Übersetzungen (KI schreibt Entwürfe, du prüfst). Lernzeit: Tage

Meine Einschätzung E: 100 % hieße, ohne diese Fähigkeit geht es nicht.

Welche Eckdaten hat ein kostenloses Browser-Tool mit Werbefinanzierung?

Datenbox
Klasse und ModelltypK2 Digitales Produkt · Software, Tools und KI-Agenten
ThemenfeldKreativität, Design und Medien
Startkapitalbis 500 Euro E
Zeit bis zum ersten Euro3 bis 6 Monate, bis die Suche Besucher bringt E
Wochenstunden11 bis 20 E
Zulassungshürdefrei; Gewerbeanzeige, siehe Abschnitt Recht
Reichweite nötig5 von 5: weltweit, wenn das Werkzeug mehrsprachig ist
Passiv-Grad4 von 5: läuft weiter, Pflege und Updates bleiben
Umsatzklasse1.000 bis 5.000 Euro im Monat nach einem Jahr, allein E
Wettbewerbhoch
KI-Hebel4 von 5
Sinn-Faktor3 von 5
Passt zu den GründertypenVisionärer Architekt
Wirtschaftszweig (WZ 2025)58.29 Verlegen von sonstiger Software. E WZ 2025 ist die amtliche Klassifikation der Wirtschaftszweige (Destatis), nach der dein Gewerbe eingeordnet wird.

Datenlücke: Belastbare Werbeerlöse je 1.000 Seitenaufrufe für Werkzeug-Websites aus Deutschland habe ich nicht gefunden, ebenso wenig den Anteil der Nutzer, die ein werbefreies Abo kaufen.

Was kostet der Start und wie viel Zeit brauchst du?

Der Start kostet meist unter 500 Euro E, weil du vor allem Zeit investierst. Rechne mit elf bis 20 Wochenstunden und drei bis sechs Monaten, bis die ersten Euro aus Werbung kommen.

BausteinWas es kostet
Hosting mit DomainsALL-INKL Privat 4,95 Euro im Monat mit drei Domains (all-inkl.com, gelesen am 01.11.2026) S
Cookie-EinwilligungReal Cookie Banner Single 59 Euro im Jahr, laut Anbieter für AdSense zertifiziert (devowl.io, gelesen am 01.11.2026) S
WerbenetzwerkGoogle AdSense ohne Grundgebühr, Google behält 20 bis 32 Prozent S
Premium-Netzwerk späterMediavine ab 5.000 US-Dollar Werbeumsatz im Jahr (mediavine.com, gelesen am 01.11.2026) S

Wie startest du mit einem kostenlosen Browser-Tool Schritt für Schritt?

Du startest mit einer Aufgabe, nach der Menschen schon suchen, und einer ersten Version, die nur diese eine Aufgabe löst. Werbung kommt erst, wenn Besucher da sind.

  1. Nische festlegen. Eine Suchanfrage wählen, hinter der ein lästiger Arbeitsschritt steckt und für die es nur teure Programme gibt.
  2. Erste Version bauen. Eine Funktion, die ohne Anmeldung im Browser läuft und Dateien auf dem Gerät des Nutzers verarbeitet.
  3. Rechtliches vorbereiten. Die vier Punkte aus dem Abschnitt Recht: Gewerbe, Impressum, Einwilligung für Werbe-Cookies und Kündigungsknopf fürs Abo.
  4. Hilfeseiten schreiben. Zu jeder Funktion eine kurze Anleitung, die genau die Frage aus der Suche beantwortet.
  5. Werbung einschalten. AdSense mit zertifiziertem Cookie-Banner einbinden, Anzeigen nicht ins Arbeitsfeld setzen.
  6. Werbefreies Abo anbieten. Einen günstigen Zugang ohne Werbung für Stammnutzer verkaufen.

Wie findest du Nutzer für dein kostenloses Browser-Tool?

Am schnellsten über die Google-Suche: Menschen tippen ihr Problem ein und wollen sofort eine Lösung ohne Download und Konto. Löst dein Werkzeug diesen Schmerz nicht in Sekunden (Pain-Fokus), ist der Besucher weg.

Laut Bitkom-Umfrage vom 25.03.2024 unter 1.013 Internetnutzern ab 16 Jahren lehnen 21 Prozent alle möglichen Cookies ab. Von denen, die nur ausgewählte Cookies zulassen, akzeptieren nur 10 Prozent Werbe-Cookies. 21 % der Internetnutzer in Deutschland lehnen alle Cookies ab. Befragt wurden 1.013 Menschen ab 16 Jahren. Nur 10 % der Auswählenden erlauben Werbe-Cookies. Bitkom Research, 25.03.2024
Ein Teil deiner Besucher sieht nur Werbung ohne Personalisierung, die meist weniger einbringt.

Daneben helfen Foren der Zielgruppe und ein Link „Erstellt mit …“ auf weitergegebenen Dateien. Ein mehrsprachiges Werkzeug bringt nach meiner Einschätzung E deutlich mehr Aufrufe.

Welche Tools und KI-Werkzeuge helfen bei einem kostenlosen Browser-Tool?

Unverzichtbar ist eine KI, die beim Programmieren hilft. Ziel ist es, dass alles auf dem Gerät des Nutzers läuft und dein Server billig bleibt.

KI fürs ProgrammierenClaude oder ein vergleichbares Modell schreibt und prüft den Code im Browser
HostingALL-INKL Privat ab 4,95 Euro im Monat, weil die Rechenarbeit im Browser passiert
WerbungGoogle AdSense zum Start, später ein Netzwerk wie Mediavine
Einwilligungein von Google zertifiziertes Cookie-Werkzeug mit dem Standard TCF

Welche Risiken hat ein kostenloses Browser-Tool mit Werbefinanzierung?

Das größte Risiko: Fast der ganze Umsatz hängt an Google, bei den Besuchern wie bei der Werbung. E Dagegen helfen mehrere Werkzeuge und ein Abo.

Google straft ab

Ferenc Denes erhielt für mehrere Seiten manuelle Google-Strafen wegen unnatürlicher Links (Starter Story, 01.06.2022). S
Gegenmittel: Keine gekauften Links, lieber viele kleine Werkzeuge.

Werbekonto gesperrt

Seine Seite Geek Prank flog aus dem Google-Werbeprogramm, weil das beliebteste Werkzeug als Hacking-Inhalt galt (Starter Story, 29.04.2021). S
Gegenmittel: Werberichtlinien vor dem Start lesen.

Weniger Einwilligungen

21 Prozent der Internetnutzer lehnen alle Cookies ab (Bitkom, 25.03.2024). S
Gegenmittel: Werbefreies Abo als zweite Einnahme aufbauen.

Ersatz durch KI

Einfache Umwandlungen erledigen KI-Assistenten inzwischen direkt im Chat. E
Gegenmittel: Werkzeuge mit Vorschau und Bearbeitung statt reiner Umwandlung bauen.
Ergebnisstreuung5 von 5: wie weit Erfolg und Misserfolg auseinanderliegen
Regulatorik2 von 5
Inhaberabhängigkeit2 von 5, läuft ohne dich, Weiterentwicklung hängt an dir
Wiederkehrender Umsatz10 bis 30 Prozent über Abos, der Rest schwankt mit der Werbung E
KI-Expositionminus 1, KI-Chats ersetzen einfache Werkzeuge E
Kanalabhängigkeit4 von 4

Fortbestand: Von Gründungen mit Startkapital bis zu 5.000 Euro sind nach fünf Jahren 54 Prozent aktiv (KfW-Gründungsmonitor 2025). S 2025 gab es 69 Unternehmensinsolvenzen je 10.000 Unternehmen (Destatis, 13.03.2026). A

Praxisbeispiel: Wie Ferenc Denes mit kostenlosen Werkzeugen und einer Pro-Lizenz 6.000 Dollar im Monat verdient

In zwei Interviews mit Starter Story erzählt Ferenc Denes aus Târgu Mureș in Rumänien, wie er den Online-HTML-Editor HTMLG und rund 40 weitere Websites allein betreibt. Mit HTMLG verdiente er im April 2021 rund 6.000 US-Dollar im Monat S, im Juni 2022 nannte er denselben Betrag. S

So kam er auf die Geschäftsidee
2012 arbeitete er in einer Agentur für Internetmarketing und musste Word-Dokumente von Kunden in HTML umwandeln. Dafür schrieb er ein kleines Programm und stellte es auf eine eigene Domain; Google nahm es auf, und Besucher kamen ohne Werbung.
So fing es an
2014 startete er html-cleaner.com, das bei Google auf Platz eins stand. 2015 kaufte er die abgelaufene Domain HTMLG.com und brachte einen Premium-Editor mit Abo-Lizenzen heraus. Erste Einnahmen kamen rund zwei Jahre nach seinem ersten Projekt.
So gewinnt er Kunden
Er zahlt weder für Werbung noch für Links; fast alle Nutzer kommen über die Google-Suche. Auf den kostenlosen Schwesterseiten laufen Google-Anzeigen, und sie verweisen auf die Pro-Version.
Seine größte Hürde
Die Grenze zwischen Gratis- und Pro-Version muss er ständig abwägen: Ist die freie Version zu knapp, gehen Besucher, ist sie zu großzügig, zahlt niemand.
Diese Werkzeuge nutzt er
PHP und JavaScript, Visual Studio, Notepad++, Paint.NET und Adobe CC, für Suchdaten Ahrefs und Similarweb. Übersetzungen lagert er aus.
So schnell ist er gewachsen
Über alle rund 40 Websites zählt er etwa 8 bis 10 Millionen Besucher im Monat S und arbeitet nach eigener Aussage etwa vier Stunden am Tag.
Sein Rat
Geduld haben, weil eine Website wie ein Baum Zeit zum Wachsen braucht. Lieber Schritt für Schritt bauen als lange planen und auf viele Seiten verteilen.
Was du daraus mitnimmst
Für dich heißt das: Ein Gratis-Werkzeug, das eine echte Suchanfrage löst, bringt über Jahre Besucher, und eine Pro-Version holt aus Stammnutzern oft mehr heraus als Werbung allein. E Die Zahlen sind Selbstauskünfte und nicht unabhängig geprüft.

Zur Quellenlage: Die Quellenlage ist dünn: Beide Starter-Story-Texte stehen teilweise hinter einer Bezahlschranke, und Ferenc Denes trennt nicht, wie viel der 6.000 US-Dollar aus Pro-Lizenzen und wie viel aus Werbung kommt. Neuere Zahlen als Juni 2022 habe ich nicht gefunden.

Quellen: Starter Story: The Online HTML Editor That Generates A Passive Income Of $6K/Month, 29.04.2021, gelesen am 01.11.2026. starterstory.com; Starter Story: Despite Google Penalties, I Grew My Online Text Editor Tool To $6K/Month, 01.06.2022, gelesen am 01.11.2026. starterstory.com

Welche Beispiele für kostenlose Browser-Tools mit Werbung gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Das stärkste Beispiel ist das Wörterbuch dict.cc von Paul Hemetsberger aus Wien: seit 2002 online, kostenlos nutzbar und mit Werbung auf der Seite (Wikipedia, gelesen am 01.11.2026). Für 2025 nennt die Seite 315.446 registrierte Nutzer (dict.cc, gelesen am 01.11.2026). S

  • rechneronline.de von Jürgen Kummer aus Buchenberg im Allgäu bietet Online-Rechner kostenlos an und nennt sich selbst „werbefinanziert“ (rechneronline.de, gelesen am 01.11.2026). S
  • Photopea von Ivan Kuckir aus Prag ist ein Bildeditor im Browser; Werbung bringt nach seiner Aussage etwas über 200.000 US-Dollar im Monat (eBiz Facts, 22.12.2023). S

Was musst du rechtlich bei einem kostenlosen Browser-Tool mit Werbung beachten?

Vier Dinge brauchst du vor dem Start. Das Wichtigste: Werbe-Cookies setzt du erst nach Einwilligung.

  • Gewerbe anzeigen beim Gewerbeamt.
  • Impressum und Datenschutzerklärung auf jeder Seite verlinken.
  • Einwilligung einholen, bevor Werbe-Cookies gesetzt werden.
  • Kündigungsknopf einbauen, wenn Verbraucher online ein Abo abschließen.
Die Details mit Paragrafen und Fristen

Gewerbe: Wer dauerhaft mit Werbung und Abos Geld verdient, zeigt den Beginn beim Gewerbeamt an (§ 14 Abs. 1 GewO). A

Impressum: Geschäftsmäßige digitale Dienste brauchen Name, Anschrift und Kontakt des Anbieters (§ 5 DDG). A

Cookies und Werbung: Informationen auf dem Gerät des Nutzers zu speichern oder auszulesen, braucht seine Einwilligung, außer es ist technisch unbedingt nötig (§ 25 TDDDG). A Google verlangt für personalisierte Anzeigen im EWR seit 16.01.2024 und in der Schweiz seit 31.07.2024 ein zertifiziertes Einwilligungswerkzeug. S

Abos für Verbraucher: Wer Verbrauchern online Abos verkauft, braucht eine Kündigungsschaltfläche nach § 312k BGB. A In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln; den Stand musst du gegebenenfalls zum Start abklären.

Keine Rechtsberatung: Lass Verträge und Pflichten einmal fachlich prüfen.

Für wen passt ein kostenloses Browser-Tool mit Werbefinanzierung und für wen nicht?

Es passt zum visionären Architekten, der gern programmiert und ein Werkzeug über Jahre verfeinert. Gut ist es für Menschen mit festem Einkommen, die den Aufbau neben dem Job tragen.

Lass es, wenn

  • du nach drei Monaten von den Einnahmen leben musst,
  • du keine Lust auf Suchmaschinenoptimierung und Hilfetexte hast,
  • dich die Abhängigkeit von Google nachts wach hält.

Welche Fragen stellen Menschen am häufigsten zu kostenlosen Browser-Tools mit Werbung?

Wie viel verdient man mit Google AdSense?

Bei Anzeigen für Contentseiten erhältst du 80 Prozent der Werbeausgaben, bei Käufen über Google Ads etwa 68 Prozent (Google, gelesen am 01.11.2026). S

Ab wie vielen Besuchern lohnt sich Mediavine?

Mediavine nimmt Seiten ab 5.000 US-Dollar Werbeumsatz im Jahr auf, das Einsteigerprogramm Journey ab 1.000 Sitzungen aus Kernmärkten wie den USA in 30 Tagen (mediavine.com, gelesen am 01.11.2026). S

Brauche ich für Werbung ein Cookie-Banner?

Ja, für Werbe-Cookies brauchst du eine Einwilligung nach § 25 TDDDG A, und Google verlangt im EWR ein zertifiziertes Einwilligungswerkzeug (Google, gelesen am 01.11.2026). S

Welche Geschäftsideen ähneln einem kostenlosen Browser-Tool mit Werbefinanzierung?

Simon Hubert, Gründer von x8
Über den Autor

Simon Hubert

Gründer von x8, Agenturgründer seit 2011

Simon Hubert hat 2011 seine erste Digitalagentur gegründet und betreut seitdem Websites, Sichtbarkeit und Abläufe für kleine und mittlere Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er hält einen Master in Business Informatics der Universität Mannheim und ist seit über 20 Jahren in Digitalisierung und IT unterwegs, mehrere Jahre davon in Großkonzernen. Mit x8 prüft er Geschäftsideen so, wie er es für sich selbst tun würde: mit belastbaren Zahlen, nachvollziehbaren Quellen und einer Rechnung, die du Schritt für Schritt selbst nachprüfen kannst.

Woher stammen die Zahlen auf dieser Seite?

Jede Zahl trägt ein Kennzeichen. Fährst du mit der Maus darüber, steht die Herkunft im Klartext. Was ich selbst gerechnet oder eingeschätzt habe, ist immer mit E markiert und im Text begründet.

A amtlich: Destatis, KfW-Register, Gesetzestexte, Gerichtsentscheidungen T Transaktionsdaten: Verkaufsplattformen wie Flippa, Empire Flippers oder Acquire.com, Zahlungsanbieter wie Stripe oder Steady S Selbstauskunft oder Befragung: Angaben von Anbietern, Interviews, Presse über Finanzierungen, KfW- und DIHK-Befragungen M Schätzung Dritter: Modellrechnungen und Prognosen von Instituten, etwa das IfM Bonn zur Nachfolge D Messung Dritter: Werkzeuge wie Ahrefs, Similarweb oder Profound E eigene Berechnung oder Einschätzung von Simon Hubert, Rechenweg und Annahmen stehen im Text
Quellen und Prüfstand: alle Angaben geprüft am 1. November 2026
  1. Starter Story: The Online HTML Editor That Generates A Passive Income Of $6K/Month (HTMLG), 29.04.2021, gelesen am 01.11.2026. starterstory.com
  2. Starter Story: Despite Google Penalties, I Grew My Online Text Editor Tool To $6K/Month, 01.06.2022, gelesen am 01.11.2026. starterstory.com
  3. HTMLG: Online-HTML-Editor, PRO-Lizenzen, gelesen am 01.11.2026. htmlg.com
  4. eBiz Facts: Ivan Kuckir, Photopea, 200.000 Dollar im Monat, 22.12.2023, aktualisiert 22.07.2024, gelesen am 01.11.2026. ebizfacts.com
  5. SaaStrappers: Interview mit Ivan Kutskir (Photopea), ohne Datum, gelesen am 01.11.2026. saastrappers.com
  6. Pixlr: Preise, gelesen am 01.11.2026. pixlr.com
  7. Google AdSense-Hilfe: Umsatzbeteiligung von AdSense, gelesen am 01.11.2026. support.google.com
  8. Google AdSense-Hilfe: Anforderungen an Plattformen zur Einwilligungsverwaltung, gelesen am 01.11.2026. support.google.com
  9. Mediavine: Requirements, Stand 06.10.2026, gelesen am 01.11.2026. mediavine.com
  10. Bitkom: Drei Viertel von Cookie-Bannern genervt, 25.03.2024. bitkom.org
  11. ALL-INKL: Webhosting-Tarife, gelesen am 01.11.2026. all-inkl.com
  12. devowl.io: Real Cookie Banner, Preise und Zertifizierung, gelesen am 01.11.2026. devowl.io
  13. Wikipedia: dict.cc, gelesen am 01.11.2026. de.wikipedia.org
  14. dict.cc: Startseite mit Statistik 2025, gelesen am 01.11.2026. dict.cc
  15. rechneronline.de: Impressum und Datenschutz, gelesen am 01.11.2026. rechneronline.de
  16. Gesetze im Internet: § 25 TDDDG. gesetze-im-internet.de
  17. Gesetze im Internet: § 5 DDG. gesetze-im-internet.de
  18. Gesetze im Internet: § 312k BGB. gesetze-im-internet.de
  19. Destatis: Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025. destatis.de

Änderungsprotokoll: 1. November 2026 Erstfassung.