x8-Steckbrief

Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region: bis zu 1.000 € im Monat mit Reisetipps, Provisionen und Werbung

bis 1.000 € Umsatz im Monat nach einem Jahr Eab 100 € Startkapital3 bis 6 Monate bis zum ersten Euro6 bis 10 Std. pro Woche10 bis 40 € Einnahmen je 1.000 Besuche

Buchstaben hinter Zahlen zeigen die Herkunft: A amtlich · S Selbstauskunft · E meine Einschätzung. Alle Kennzeichen erklärt.

Lesezeit 11 MinutenVon Simon Hubert, Gründer von x8Stand

Dienstagmorgen, kurz nach sieben, am Hauptbahnhof einer fremden Stadt: Eine Frau mit Rollkoffer tippt „Flughafen Transfer günstig“ in ihr Handy und kauft das Ticket, das die erste Antwort empfiehlt.

Dieses Geschäftsmodell schreibt genau diese Antworten: Du baust eine Website mit praktischen Tipps zu einer Stadt oder Region und verdienst über Provisionen, Werbung und E-Books. Für eine vermittelte Tour zahlt GetYourGuide 8 Prozent Provision. S

Der Widerspruch: Einzelne Stadtseiten melden fünfstellige Monatsumsätze S, doch von über 2.000 Reisebloggern im deutschsprachigen Raum leben laut einer Schätzung nur 10 bis 15 allein vom Blog. M Hier liest du, wie du realistisch rechnest.

Kurz gesagt: Bei dem Geschäftsmodell Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region schreibst du praktische, lange gültige Tipps zu einem Ort, den du sehr gut kennst. Geld verdienst du über Provisionen für gebuchte Touren und Hotels, über Werbebanner und über eigene E-Books.

Was ist eine Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region und wie funktioniert das Geschäftsmodell?

Eine Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region ist eine Website, die Reisenden konkrete Fragen zu einem einzigen Ort beantwortet. Bezahlt wird sie nicht von den Lesern, sondern von Partnern, an die du Buchungen vermittelst, und von Werbekunden.

Der Kern sind Artikel, die vor einer Buchung gesucht werden: „Wie komme ich vom Flughafen in die Stadt?“. In jeden Artikel gehören passende Partnerlinks zu Touren, Hotels oder Tickets, später Werbebanner und ein eigenes E-Book.

Große Städte sind gut abgedeckt, deshalb lohnt sich ein engerer Blick. E Denkbar ist ein Ratgeber für Messebesucher in Hannover mit Hotels an der Bahnlinie zum Messegelände. Andere Ideen: eine Seite für Rollstuhlfahrer in Wien, die stufenlose Museumseingänge prüft, ein Leitfaden für Kreuzfahrtgäste mit acht Stunden Landgang in Warnemünde, Tipps für Hundehalter im Allgäu und ein Ankommensratgeber für Erasmus-Studierende in Graz.

Ablauf: Ein Reisender sucht online nach einer konkreten Frage zu einer Stadt. Die Reiseführer-Website beantwortet sie mit geprüften Tipps, ausgewählten Partnerangeboten und einer klaren Empfehlung. Ergebnisse: Provision für eine gebuchte Tour oder ein Hotel, Einnahmen aus Werbebannern und der Verkauf eines eigenen E-Books. So verdient eine Stadtseite 🔎 🧳 Reisender sucht eine Antwort Deine Stadtseite Geprüfte Ortskenntnis Klare Empfehlung Laufende Pflege (dein Teil) Provision je Buchung Werbung je Aufruf Eigenes E-Book Ohne Besucher keine Einnahme.
Du verkaufst keine Reisen, sondern die Antwort kurz vor der Buchung.

Welchen Umsatz kannst du mit einer Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region realistisch erreichen?

Für eine Website mit 100.000 Besuchen im Monat nennen deutsche Reiseblogger 500 bis 2.000 Euro aus Partnerlinks und noch einmal so viel aus Werbebannern. S Das sind grob 10 bis 40 Euro je 1.000 Besuche. E

Nach dem ersten Jahr rechne ich realistisch mit weniger als 1.000 Euro Umsatz im Monat. E Eine neue Website braucht meist viele Monate, bis Google ihr vertraut; mehr geht oft erst im zweiten Jahr oder mit mehreren Städten.

Preisskala der Provisionen je Verkauf: Amazon PartnerNet Deutschland 3 Prozent für die meisten Kategorien und 5 Prozent für Bücher, Booking.com Australien 4 Prozent, GetYourGuide 8 Prozent (Lasso, aktualisiert am 11.10.2026; Amazon gelesen am 01.11.2026). Provision je Buchung in Prozent 0 % 2 % 5 % 8 % 10 % Amazon, meiste3 % je Verkauf Booking.com (AU)4 % je Buchung Amazon, Bücher5 % je Verkauf GetYourGuide8 % je Tour Touren bringen am meisten Quellen: partnernet.amazon.de, getlasso.co
Je teurer und spontaner die Buchung, desto mehr bleibt bei dir hängen.

Was mit Jahren Arbeit möglich ist, zeigt Romewise: Elyssa Bernard meldet knapp 200.000 Dollar Umsatz im Jahr bei über 100.000 Besuchen im Monat S, also rund 160 Dollar je 1.000 Besuche. E

Eigene Berechnung von Simon Hubert: 20.000 Besuche im Monat mal 25 Euro je 1.000 Besuche ergeben 500 Euro Umsatz. Hosting und Werkzeuge rund 30 Euro, Fotos, Eintritte und Recherchefahrten rund 100 Euro. Es bleiben etwa 370 Euro vor Steuern. Rechenweg bei 20.000 Besuchen 500 € Umsatz minus 30 € Hosting, Werkzeuge minus 100 € Recherche, Fotos ≈ 370 € bleiben vor Steuern Eigene Berechnung (Simon Hubert), Annahme 25 Euro je 1.000 Besuche
Ein eigenes E-Book hebt den Wert je Besuch oft deutlich.

Das heißt für dich: Eine Stadtseite wächst meist langsam, trägt dann aber über Jahre.

Welche Fähigkeiten solltest du initial lernen, um erfolgreich eine Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region aufzubauen?

Am wichtigsten ist echte Ortskenntnis, die du laufend prüfst. Fast genauso wichtig sind Texte, die Menschen bei Google finden und sofort verstehen.

Balken = so wichtig ist die Fähigkeit für den Erfolgbraucht Erfahrungschnell lernbar
Ortskenntnis und Recherche100 %
Strecken, Preise, Öffnungszeiten selbst prüfen (KI sortiert Notizen, vor Ort sein musst du). Lernzeit: Jahre
Verständlich schreiben80 %
Klare Antworten, kurze Absätze, gute Gliederung (KI liefert Entwürfe und Gliederungen). Lernzeit: wenige Monate
Suchmaschinenoptimierung70 %
Suchbegriffe finden, Seiten verlinken (KI wertet Suchdaten aus). Lernzeit: wenige Monate
Fotografie50 %
Eigene Bilder statt Stockfotos (KI hilft bei der Bearbeitung). Lernzeit: wenige Wochen
Partnerlinks einbauen (das macht die KI)30 %
Passende Angebote auswählen und kennzeichnen; Vorschläge macht die KI. Lernzeit: wenige Tage

Meine Einschätzung E: 100 % hieße, ohne diese Fähigkeit geht es nicht.

Welche Eckdaten hat eine Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region?

Datenbox
Klasse und ModelltypK3 Reichweite · GEO und SEO-Content
ThemenfeldReisen, Freizeit und Hobbys
Startkapitalbis 500 Euro, oft reichen Hosting und Domain E
Zeit bis zum ersten Euro3 bis 6 Monate, nennenswerte Beträge oft erst nach einem Jahr E
Wochenstunden6 bis 10 neben dem Beruf E
Zulassungshürdefrei; Gewerbeanmeldung, siehe Abschnitt Recht
Reichweite nötig5 von 5: Leser aus aller Welt, Ort bleibt einer
Passiv-Grad3 von 5: Artikel wirken lange, veralten aber
Umsatzklasseunter 1.000 Euro im Monat nach einem Jahr E
Wettbewerbhoch
KI-Hebel3 von 5
Sinn-Faktor3 von 5
Passt zu den GründertypenWortgewandter Autor, Detailverliebter Fachexperte
Wirtschaftszweig (WZ 2025)60.39.3 Verbreitung von Medieninhalten über Blogs. E WZ 2025 ist die amtliche Klassifikation der Wirtschaftszweige (Destatis), nach der dein Gewerbe eingeordnet wird.

Datenlücke: Eine amtliche Zahl dazu, wie viele Reiseführer-Websites es im deutschsprachigen Raum gibt und was sie verdienen, habe ich nicht gefunden.

Was kostet der Start und wie viel Zeit brauchst du?

Der Start kostet meist unter 500 Euro E, vor allem für Hosting, Domain und Suchdaten. Am besten rechnet man mit drei bis sechs Monaten bis zur ersten Provision.

BausteinWas es kostet
WordPress mit MCP, gehostet bei ALL-INKLPrivat 4,95 Euro, Privat+ 7,95 Euro im Monat (all-inkl.com, gelesen am 29.10.2026) S
Suchbegriffe über DataForSEO per MCPnach Verbrauch, ab 50 US-Dollar Guthaben (dataforseo.com, Vorgabe vom 29.10.2026) S
Werbenetzwerk Journey by Mediavinekostenlos, Aufnahme ab 1.000 Sitzungen aus Ländern wie USA, Großbritannien oder Deutschland in 30 Tagen (mediavine.com, gelesen am 01.11.2026) S

Wie startest du eine Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region Schritt für Schritt?

Du startest mit einem Ort, den du besser kennst als die meisten. Der erste Schritt: 30 Fragen aufschreiben, die Reisende dazu wirklich stellen.

  1. Ort und Zielgruppe wählen. Eine Stadt plus eine Gruppe, etwa Messebesucher, ist leichter zu gewinnen als eine ganze Stadt.
  2. Fragen sammeln. Suchbegriffe und Foren zeigen, was vor einer Buchung gesucht wird.
  3. Website aufsetzen. WordPress mit MCP, schnelles Hosting und eine klare Gliederung nach Themen reichen für den Anfang.
  4. Rechtliches vorbereiten. Die Punkte aus dem Abschnitt Recht: Gewerbeanmeldung, Impressum, Kennzeichnung der Partnerlinks, Cookie-Einwilligung und Bildrechte.
  5. Die ersten 30 Artikel schreiben. Jeder beantwortet eine Frage gründlich, mit eigenen Fotos, geprüften Preisen und passenden Partnerlinks.
  6. Pflege einplanen. Jeder Artikel bekommt ein Prüfdatum und wird mindestens einmal im Jahr kontrolliert, die Partnerlinks gleich mit.

Wie findest du die ersten Leser für deine Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region?

Am schnellsten über sehr genaue Fragen, auf die es noch keine gute Antwort gibt, etwa zur Anreise. Menschen suchen, wenn sie unsicher sind und gleich buchen müssen (Stichwort: Pain Fokus, also der Schmerz des Lesers).

Laut Statistischem Bundesamt, Pressemitteilung vom 09.10.2026, gab es von Januar bis August 2026 in Deutschland 340,8 Millionen Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben, 0,5 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. 57,0 Millionen davon entfielen auf Gäste aus dem Ausland. 340,8 Mio. Übernachtungen in Deutschland von Januar bis August 2026. 0,5 % mehr als im Vorjahr. 57,0 Mio. von Gästen aus dem Ausland. Destatis, Pressemitteilung, 09.10.2026
Hinter jeder Übernachtung stehen Fragen, die vorher gegoogelt werden.

Der wichtigste Kanal ist die Suche bei Google und zunehmend in KI-Assistenten wie Claude. Dazu kommen Pinterest, ein Newsletter und Gruppen in sozialen Netzwerken, in denen Reisende oder Zugezogene Fragen stellen.

Welche Tools und KI-Werkzeuge helfen bei einer Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region?

Unverzichtbar ist ein System, das dir zeigt, wann ein Artikel veraltet ist. Ziel ist es, dass jede Preisangabe ein Prüfdatum hat.

WordPress mit MCPdamit Claude Entwürfe direkt in die Website schreiben kann
SuchdatenGoogle Search Console und DataForSEO für Fragen mit Suchvolumen
Änderungswächtermeldet, wenn sich Seiten von Behörden oder Anbietern ändern
PartnernetzwerkeGetYourGuide, Booking.com und Amazon für Provisionen

Welche Risiken hat eine Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region?

Das größte Risiko: Du hängst fast ganz an Suchmaschinen, und KI-Antworten erledigen einfache Reisefragen inzwischen direkt. Dagegen helfen selbst geprüfte Inhalte, ein Newsletter und eigene Produkte.

Wenige leben davon

Von über 2.000 Reisebloggern im deutschsprachigen Raum leben laut Phototravellers höchstens 10 bis 15 allein vom Blog. M
Gegenmittel: Nebenher starten, enge Nische wählen.

Viele verdienen nichts

In einer Umfrage unter fast 460 Bloggern aus Österreich verdienten 64 Prozent nichts (Trending Topics, 05.10.2015). S
Gegenmittel: Früh Partnerlinks und ein eigenes E-Book einplanen.

Veraltete Angaben

Nicolas Bouliane pflegte eine Seite zu Corona-Regeln fast drei Jahre und nennt das heute einen Fehler. S
Gegenmittel: Zeitlose Themen, Prüfdatum je Artikel.

Sinkende Nebeneinnahmen

Die VG Wort zahlte je Artikel 2021 noch 45 Euro, für 2024 nur 25,05 Euro. S
Gegenmittel: Mehrere Einnahmequellen statt einer.
Ergebnisstreuung5 von 5: wie weit Erfolg und Misserfolg auseinanderliegen; hier von null bis fünfstellig im Monat
Regulatorik1 von 5
Inhaberabhängigkeit3 von 5, Leser vertrauen deiner Ortskenntnis, nicht deinem Gesicht
Wiederkehrender Umsatzgering, Einnahmen hängen an laufenden Besuchen E
KI-Expositionminus 1, KI-Antworten nehmen einfache Fragen weg
Kanalabhängigkeit4 von 4

Fortbestand: Von Gründungen mit Startkapital bis zu 5.000 Euro sind nach fünf Jahren 54 Prozent aktiv (KfW-Gründungsmonitor 2025). S 2025 gab es 69 Unternehmensinsolvenzen je 10.000 Unternehmen (Destatis, 13.03.2026). A

Praxisbeispiel: Wie Nicolas Bouliane mit All About Berlin Zugezogenen das Ankommen erklärt

Ein ähnlicher Fall: All About Berlin richtet sich an Zugezogene statt an Urlauber, das Prinzip einer Stadtseite mit Partnerprovisionen ist aber dasselbe.

Auf seiner eigenen Website und auf All About Berlin erzählt Nicolas Bouliane, wie er seit 2017 einen Ratgeber für Menschen baut, die nach Berlin und Deutschland ziehen. Seit 2020 ist das sein Vollzeitberuf. S BoringCashCow schätzt rund 481.500 Besuche und etwa 10.000 Dollar Umsatz im Monat. M

So kam er auf die Geschäftsidee
Er ist selbst eingewandert und schreibt aus eigener Erfahrung mit der deutschen Bürokratie. Sein Leitsatz: Klarheit schaffen, Angst nehmen, denn Unsicherheit macht den Menschen mehr Stress als das Ergebnis selbst.
So fing es an
Gebaut hat er die Website 2017, seit 2020 arbeitet er in Vollzeit daran. Jedes Wort auf der Website stammt nach eigener Angabe von ihm.
So verdient er
Über Partnerprovisionen, laut BoringCashCow etwa von Banken, Versicherungen und Umzugsagenturen, und über freiwillige Beiträge der Leser. Werbebanner gibt es bewusst keine; er empfiehlt nur, was er auch einem guten Freund raten würde.
So gewinnt er Leser
Laut BoringCashCow kommen die meisten Besucher über Suchmaschinen, etwa zu Anmeldung, Bankkonto und Krankenversicherung. Er selbst nennt Empfehlungen, soziale Medien, Leserbefragungen, Gruppenchats zu einzelnen Aufgaben und eine WhatsApp-Gemeinschaft mit einigen Dutzend Fachleuten.
Diese Werkzeuge nutzt er
Eigene kostenlose Werkzeuge wie ein Ausfüllhelfer für das Anmeldeformular, Briefgeneratoren und ein Rechner für die Krankenversicherung. Der Dienst Wachete überwacht Hunderte Seiten auf Änderungen, Aussagen mit Ablaufdatum muss er vor jeder Veröffentlichung prüfen. Das Hosting kostet nach sieben Jahren rund 10 Euro im Monat. S
Das ging schief
Zweimal hat er versucht, aktuelle Nachrichten abzudecken: Die Seite zu Corona-Regeln pflegte er fast drei Jahre statt der geplanten ein bis zwei Monate. Dazu kamen Dutzende E-Mails pro Woche, die er heute an eine Liste von Fachleuten weiterleitet.
Sein Rat
Zeitlose Inhalte schreiben und laufend verbessern, langweilige Dinge sehr gut machen, für Leser ohne Vorwissen in einfacher Sprache schreiben und Fachleute direkt fragen. Jeder Ratgeber ist eine Verpflichtung zur Pflege.
Was du daraus mitnimmst
Eine Stadtseite für eine Gruppe mit drängenden Fragen, hier Zugezogene, verdient eher an teuren Abschlüssen wie Konto oder Versicherung als an Werbebannern. In Deutschland funktioniert das auch für Studierende, Fachkräfte aus dem Ausland oder Messebesucher. E Die Umsatzzahl ist eine Schätzung Dritter, keine Selbstauskunft.

Zur Quellenlage: Die Quellenlage ist gemischt: Gründung, Arbeitsweise und Einnahmearten nennt Bouliane selbst, Umsatz und Besucherzahl stammen nur aus einer Schätzung von BoringCashCow.

Quellen: Nicolas Bouliane: Projektseite All About Berlin, gelesen am 01.11.2026. nicolasbouliane.com; All About Berlin: About, gelesen am 01.11.2026. allaboutberlin.com; BoringCashCow: Helping people settle in Berlin and making 10k a month, 09.05.2025, gelesen am 01.11.2026. boringcashcow.com

Welche Beispiele für eine Reiseführer-Website gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Das stärkste Beispiel ist All About Berlin von Nicolas Bouliane, ausführlich im Praxisbeispiel oben. Er betreibt die Website seit 2017 und seit 2020 in Vollzeit (allaboutberlin.com, gelesen am 01.11.2026). S

  • Phototravellers von Florian Westermann und Biggi Bauer ist ein deutscher Reiseblog mit mehreren hunderttausend Besuchern im Monat; erste Einnahmen kamen sechs Jahre nach dem Start 2010. S
  • Romewise von Elyssa Bernard beantwortet seit 2009 Fragen zu Rom und verdient über Werbung, Partnerlinks und E-Books (eBiz Facts, aktualisiert 07.03.2025). S

Was musst du rechtlich bei einer Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region beachten?

Für eine Reiseführer-Website brauchst du keine Zulassung. Wichtig sind ein Impressum, sichtbar gekennzeichnete Partnerlinks, eine Cookie-Einwilligung und die Rechte an deinen Fotos.

  • Gewerbe anmelden, sobald Provisionen und Werbeeinnahmen fließen.
  • Impressum anlegen mit Name, Anschrift und schneller Kontaktmöglichkeit.
  • Partnerlinks kennzeichnen, damit Leser sehen, wo du Geld verdienst.
  • Fotos sauber nutzen: eigene Bilder oder Lizenzen, Gebäude nur von außen und vom öffentlichen Weg.
Die Details mit Paragrafen und Fristen

Gewerbe: Provisionen und Werbung sind in der Regel ein Gewerbe (§ 14 GewO) A; ob deine Texte eher freiberuflich sind, musst du gegebenenfalls mit deinem Steuerberater abklären.

Impressum: Geschäftsmäßige digitale Dienste müssen Namen, Anschrift und eine schnelle elektronische Kontaktmöglichkeit leicht erkennbar bereithalten (§ 5 Abs. 1 DDG) A; in Österreich gilt § 5 ECG. A

Werbung: Unlauter handelt, wer den kommerziellen Zweck einer geschäftlichen Handlung nicht kenntlich macht (§ 5a Abs. 4 UWG). A

Cookies: Informationen auf dem Gerät der Besucher speichern oder auslesen darfst du nur mit Einwilligung, außer es ist technisch unbedingt nötig (§ 25 TDDDG). A

Panoramafreiheit: Werke, die sich bleibend an öffentlichen Wegen, Straßen oder Plätzen befinden, darfst du fotografieren und veröffentlichen, bei Bauwerken nur die äußere Ansicht (§ 59 UrhG). A In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln; den Stand musst du gegebenenfalls zum Start abklären.

Keine Rechtsberatung: Lass Verträge und Pflichten einmal fachlich prüfen.

Für wen passt eine Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region und für wen nicht?

Sie passt zum wortgewandten Autor, der gern gründliche Anleitungen schreibt, und zum detailverliebten Fachexperten, der seinen Ort bis in jede Buslinie kennt.

Lass es, wenn

  • du in den ersten zwölf Monaten schon von den Einnahmen leben musst,
  • dich das jährliche Prüfen von Preisen langweilt,
  • du den Ort nur aus einem kurzen Urlaub kennst.

Welche Fragen stellen Menschen am häufigsten zur Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region?

Ab wann lohnt sich Werbung auf der Website?

Journey by Mediavine nimmt Websites ab 1.000 Sitzungen in 30 Tagen aus Ländern wie den USA oder Deutschland auf, das große Mediavine-Programm erst ab 5.000 Dollar Werbeeinnahmen im Jahr (mediavine.com, gelesen am 01.11.2026). S

Darf ich Fotos von Gebäuden und Denkmälern zeigen?

In Deutschland ja, wenn sie bleibend an öffentlichen Wegen stehen und du von dort fotografierst; bei Gebäuden gilt das nur für die Außenansicht (§ 59 UrhG). A

Welche Partnerprogramme passen für Reiseseiten?

Typisch sind Touren über GetYourGuide mit 8 Prozent Provision S, Hotels über Booking.com und Reiseführer über Amazon mit 5 Prozent für Bücher. S

Welche Geschäftsideen ähneln der Reiseführer-Website für eine Stadt oder Region?

Simon Hubert, Gründer von x8
Über den Autor

Simon Hubert

Gründer von x8, Agenturgründer seit 2011

Simon Hubert hat 2011 seine erste Digitalagentur gegründet und betreut seitdem Websites, Sichtbarkeit und Abläufe für kleine und mittlere Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er hält einen Master in Business Informatics der Universität Mannheim und ist seit über 20 Jahren in Digitalisierung und IT unterwegs, mehrere Jahre davon in Großkonzernen. Mit x8 prüft er Geschäftsideen so, wie er es für sich selbst tun würde: mit belastbaren Zahlen, nachvollziehbaren Quellen und einer Rechnung, die du Schritt für Schritt selbst nachprüfen kannst.

Woher stammen die Zahlen auf dieser Seite?

Jede Zahl trägt ein Kennzeichen. Fährst du mit der Maus darüber, steht die Herkunft im Klartext. Was ich selbst gerechnet oder eingeschätzt habe, ist immer mit E markiert und im Text begründet.

A amtlich: Destatis, KfW-Register, Gesetzestexte, Gerichtsentscheidungen T Transaktionsdaten: Verkaufsplattformen wie Flippa, Empire Flippers oder Acquire.com, Zahlungsanbieter wie Stripe oder Steady S Selbstauskunft oder Befragung: Angaben von Anbietern, Interviews, Presse über Finanzierungen, KfW- und DIHK-Befragungen M Schätzung Dritter: Modellrechnungen und Prognosen von Instituten, etwa das IfM Bonn zur Nachfolge D Messung Dritter: Werkzeuge wie Ahrefs, Similarweb oder Profound E eigene Berechnung oder Einschätzung von Simon Hubert, Rechenweg und Annahmen stehen im Text
Quellen und Prüfstand: alle Angaben geprüft am 2. November 2026
  1. BoringCashCow: Helping people settle in Berlin and making 10k a month (All About Berlin), 09.05.2025, gelesen am 01.11.2026. boringcashcow.com
  2. Nicolas Bouliane: Projektseite All About Berlin, gelesen am 01.11.2026. nicolasbouliane.com
  3. All About Berlin: About, gelesen am 01.11.2026. allaboutberlin.com
  4. eBiz Facts: Elyssa Bernard, Romewise, aktualisiert 07.03.2025, gelesen am 01.11.2026. ebizfacts.com
  5. Phototravellers: Mit einem Reiseblog Geld verdienen (Florian Westermann), 25.05.2022, aktualisiert 13.04.2026, gelesen am 01.11.2026. phototravellers.de
  6. Trending Topics: Kein Glamour-Leben, Umfrage unter österreichischen Bloggern, 05.10.2015, gelesen am 01.11.2026. trendingtopics.eu
  7. Lasso: GetYourGuide Affiliate Program, aktualisiert 11.10.2026, gelesen am 01.11.2026. getlasso.co
  8. Lasso: Booking.com AU Affiliate Program, aktualisiert 11.10.2026, gelesen am 01.11.2026. getlasso.co
  9. Amazon PartnerNet: Standardvergütungen für die deutsche Amazon-Website, gelesen am 01.11.2026. partnernet.amazon.de
  10. Mediavine: Mediavine Requirements, gelesen am 01.11.2026. mediavine.com
  11. Destatis: Tourismus in Deutschland im August 2026, Pressemitteilung, 09.10.2026, gelesen am 01.11.2026. destatis.de
  12. ALL-INKL: Webhosting-Tarife, gelesen am 29.10.2026. all-inkl.com
  13. Gesetzestext: § 59 Urheberrechtsgesetz, gelesen am 01.11.2026. gesetze-im-internet.de
  14. Gesetzestext: § 5 Digitale-Dienste-Gesetz, gelesen am 01.11.2026. gesetze-im-internet.de
  15. Gesetzestext: § 5a Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb. gesetze-im-internet.de
  16. Gesetzestext: § 25 Telekommunikation-Digitale-Dienste-Datenschutz-Gesetz. gesetze-im-internet.de
  17. Destatis: Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025, gelesen am 22.10.2026. destatis.de

Änderungsprotokoll: 2. November 2026 Erstfassung.