x8-Steckbrief

Link-in-Bio-Tool als Linktree-Alternative: bis zu 5.000 € im Monat mit Link-Seiten im Abo

bis 5.000 € Abo-Umsatz im Monat nach einem Jahr Eab 500 € Startkapital1 bis 3 Monate bis zum ersten Euro6 bis 10 Std. pro Woche5 bis 7 € übliches Pro-Abo im Monat

Buchstaben hinter Zahlen zeigen die Herkunft: A amtlich · S Selbstauskunft · E meine Einschätzung. Alle Kennzeichen erklärt.

Lesezeit 11 MinutenVon Simon Hubert, Gründer von x8Stand

Freitagabend, kurz nach sieben, in einem Foodtruck an der Hafenkante in Kiel. Der Besitzer will seinen Gästen auf Instagram zeigen, wo er morgen steht, was es gibt und wie man vorbestellt, doch sein Profil erlaubt nur einen einzigen Link.

Bei diesem Geschäftsmodell baust du ein Werkzeug, das alle Links eines Profils auf einer kleinen Seite bündelt. Die Grundversion ist meist kostenlos, Pro-Versionen kosten laut e-Recht24 meist nicht mehr als 5 bis 7 Euro im Monat. S

Linktree nennt über 70 Millionen Nutzer. S Trotzdem baute Abzal Assembekov neben seinem Job eine Alternative mit über 100.000 Nutzern und verkaufte sie für einen sechsstelligen Betrag. S Wie das neben einem Marktführer geht, liest du hier.

Kurz gesagt: Bei dem Geschäftsmodell Link-in-Bio-Tool als Linktree-Alternative baust du eine Software, mit der Creator, Selbstvermarkter und kleine Betriebe alle wichtigen Links, Kontakte und Angebote auf einer kleinen Seite bündeln, die sie in ihren Social-Media-Profilen verlinken. Du verdienst über Pro-Abos mit eigener Domain, Design und Statistiken, oft mit Fokus auf Datenschutz oder eine Branche.

Was ist ein Link-in-Bio-Tool und wie funktioniert das Geschäftsmodell?

Ein Link-in-Bio-Tool ist eine Software, mit der man eine kleine Seite mit mehreren Links, Knöpfen und Inhalten baut, die im Profil auf Instagram, TikTok oder LinkedIn verlinkt wird. Die Grundversion ist meist kostenlos, Geld bringen Pro-Funktionen.

Kostenlose Seiten sind dein Werbemittel: Jede Seite trägt deine Adresse, etwa many.bio/name, und wird von den Nutzern selbst geteilt, sagt Abzal Assembekov. S Zahlende Kunden wollen meist eine eigene Domain, kein fremdes Logo, Statistiken und bessere Designs. Den Code kann heute eine KI wie Claude zu großen Teilen mitschreiben.

Gegen Linktree gewinnst du über Datenschutz oder eine Branche. Lohnende Nischen sind nach meiner Einschätzung E eine Link-Seite für Foodtrucks mit dem Standort des Tages und Vorbestellung, und eine Seite für Handwerksbetriebe, die per QR-Code auf dem Firmenwagen Notdienst, Bewertungen und Terminbuchung bündelt. Ebenso denkbar: Hofläden mit Öffnungszeiten und Ware des Tages und Bands mit Tourdaten aus dem Kalender. Die ersten drei sind Hypernischen, also kleine Gruppen mit Informationen, die sich täglich ändern.

Ablauf: Ein Creator oder kleiner Betrieb meldet sich an und fügt Links, Kontakte und Angebote hinzu. Das Werkzeug baut daraus eine schnelle Seite mit Design und Statistik. Ergebnisse: eine Link-Seite im Profil, ein QR-Code für Druck und Fahrzeug und Hilfe beim Einrichten der eigenen Domain. So wird ein Profil zur Seite 🔗 Profil mit nur einem Link Dein Teil Seiten-Editor Designs und Domain Statistik ohne Tracking Link-Seite im Profil QR-Code für Druck Hilfe bei der Domain Ein Link im Profil, alle Wege dahinter.
Jede kostenlose Seite wirbt für dein Werkzeug.

Welchen Umsatz kannst du mit einem Link-in-Bio-Tool realistisch erreichen?

Pro Kunde verdienst du meist 1 bis 10 Euro im Monat; so liegen Lnk.Bio, Feedlink, Beacons, Shorby und Zeeg. S Weil die Preise klein sind, brauchst du viele kostenlose Nutzer, damit genug zahlen.

Als realistisches Ziel nach dem ersten Jahr rechne ich mit 1.000 bis 5.000 Euro Abo-Umsatz im Monat, wenn du allein eine klare Nische bedienst. E Assembekov blieb mit über 100.000 Nutzern nach eigener Angabe unter 10.000 US-Dollar Abo-Umsatz im Monat. S Die Marktpreise zeigt die Skala:

Preisskala Pro-Abos je Monat: Lnk.Bio Mini 0,99 Euro, Feedlink Pro 6 Euro, Beacons Creator 8,33 Euro bei jährlicher Zahlung, Shorby Start 9 Euro, Zeeg Professional 10 Euro. Zusammengestellt von Zeeg, Preise überwiegend Stand Dezember 2025, gelesen am 01.11.2026. Pro-Abo je Monat 0 €/Monat 3 €/Monat 6 €/Monat 8 €/Monat 11 €/Monat Lnk.Bio Mini0,99 € Feedlink Pro6 € Beacons Creator8,33 € Shorby Start9 € Zeeg Professional10 € Nischen-Abo um 6 € Quelle: zeeg.me, Stand Dezember 2025
Kleine Preise, deshalb zählt jede Prozentstelle bei der Umwandlung.

Bei 6 Euro im Monat und 0,25 Euro plus 1,5 Prozent Stripe-Gebühr je Zahlung gehen rund 0,34 Euro je Monatsabo an den Zahlungsdienst. E Jahresabos senken diesen Anteil deutlich.

Eigene Berechnung von Simon Hubert: 500 Kunden zahlen je 6 Euro im Monat, zusammen 3.000 Euro. Server und Auslieferung rund 150 Euro. Zahlungsgebühren und Werkzeuge rund 250 Euro. Es bleiben etwa 2.600 Euro vor Steuern. Rechenweg pro Monat nach einem Jahr 3.000 € 500 Abos à 6 € minus 150 € Server, Auslieferung minus 250 € Zahlung, Werkzeuge ≈ 2.600 € bleiben vor Steuern Eigene Berechnung (Simon Hubert), 500 zahlende Kunden, monatliche Zahlung
Bei 2 Prozent zahlenden Nutzern brauchst du dafür rund 25.000 kostenlose Konten.

Das heißt für dich: Das Geschäftsmodell lebt von Masse und Weiterempfehlung, nicht von hohen Preisen.

Welche Fähigkeiten solltest du initial lernen, um ein Link-in-Bio-Tool zu betreiben?

Am wichtigsten ist ein Gespür für Creator und kleine Betriebe, die in Sekunden eine gute Seite wollen. Programmieren übernimmt zu großen Teilen die KI.

Balken = so wichtig ist die Fähigkeit für den Erfolgbraucht Erfahrungschnell lernbar
Einfache Oberflächen gestalten90 %
Ein Editor, den jeder ohne Anleitung versteht (KI schlägt Varianten vor). Lernzeit: Monate
Wachstum über kostenlose Nutzer85 %
Product Hunt, Foren, Vorlagen und Weiterempfehlung (KI schreibt Texte). Lernzeit: Monate
Datenschutz verstehen70 %
Statistik ohne Cookies, Auftragsverarbeitung, Impressum (KI entwirft Texte). Lernzeit: Wochen
Kundensupport60 %
Schnelle Antworten zu Domain und Design (KI beantwortet Standardfragen). Lernzeit: Wochen
Programmieren (das macht die KI)40 %
Editor, Seiten, Domains und Abo, den Code schreibt die KI. Lernzeit: wenige Wochen

Meine Einschätzung E: 100 % hieße, ohne diese Fähigkeit geht es nicht.

Welche Eckdaten hat ein Link-in-Bio-Tool als Linktree-Alternative?

Datenbox
Klasse und ModelltypK2 Digitales Produkt · Software, Tools und KI-Agenten
ThemenfeldMarketing, Vertrieb und Sichtbarkeit
Startkapital500 bis 5.000 Euro E
Zeit bis zum ersten Euro1 bis 3 Monate E
Wochenstunden6 bis 10 E
Zulassungshürdefrei; Gewerbeanzeige, siehe Abschnitt Recht
Reichweite nötig4 von 5: Jede kostenlose Seite wirbt öffentlich
Passiv-Grad4 von 5: Läuft weitgehend allein, Support bleibt
Umsatzklasse1.000 bis 5.000 Euro Abo-Umsatz im Monat nach einem Jahr, allein E
Wettbewerbhoch
KI-Hebel3 von 5
Sinn-Faktor2 von 5
Passt zu den GründertypenVisionärer Architekt
Wirtschaftszweig (WZ 2025)58.29 Verlegen von sonstiger Software. E WZ 2025 ist die amtliche Klassifikation der Wirtschaftszweige (Destatis), nach der dein Gewerbe eingeordnet wird.

Datenlücke: Umsatzzahlen deutscher Link-in-Bio-Anbieter habe ich nicht gefunden, ebenso keinen Anteil zahlender Nutzer; die 2 Prozent im Rechenweg sind meine Annahme.

Was kostet der Start eines Link-in-Bio-Tools und wie viel Zeit brauchst du?

Der Start kostet meist 500 bis 5.000 Euro E, wenn du selbst mit KI programmierst. Rechne mit sechs bis zehn Wochenstunden neben dem Job, so wie Assembekov sein Werkzeug als Nebenprojekt betrieb.

BausteinWas es kostet
ServerHetzner Cloud ab 7,13 Euro im Monat inklusive Umsatzsteuer, Tarif zeitweise nicht verfügbar (hetzner.com, gelesen am 01.11.2026) S
ZahlungsabwicklungStripe 1,5 Prozent plus 0,25 Euro je Zahlung mit Standardkarte aus dem EWR (stripe.com, gelesen am 01.11.2026) S
Website und BlogALL-INKL Privat 4,95 Euro im Monat (all-inkl.com, gelesen am 29.10.2026) S
KI zum ProgrammierenClaude Pro 20 US-Dollar im Monat bei monatlicher Zahlung (claude.com, gelesen am 01.11.2026) S

Wie startest du mit einem Link-in-Bio-Tool Schritt für Schritt?

Du startest mit einer Zielgruppe, die mehr als einen Link braucht, und einer Funktion, die Linktree ihr nicht bietet.

  1. Nische festlegen. Eine Gruppe wählen, deren Informationen sich oft ändern, etwa Foodtrucks oder Hofläden.
  2. Rechtliches vorbereiten. Die vier Punkte aus dem Abschnitt Recht: Gewerbe, Auftragsverarbeitung, Impressum und Cookies, Kündigungsknopf.
  3. Erste Version bauen. Editor, drei Vorlagen, eigene Domain und eine Statistik ohne Cookies.
  4. Kostenlos verteilen. Jede kostenlose Seite trägt deine Adresse und einen dezenten Hinweis.
  5. Starttag planen. Auf Product Hunt und BetaList veröffentlichen, wie Assembekov es tat.
  6. Pro-Funktionen ordnen. Eigene Domain, kein fremdes Logo und Statistiken in das Abo legen.

Wie findest du Kunden für dein Link-in-Bio-Tool?

Am schnellsten über die Nutzer selbst: Kostenlose Seiten unter deiner Adresse werben bei jedem Besuch für dich. S Kunden kaufen mehr Klicks aus einem Profil mit nur einem Link (Pain-Fokus), nicht ein Werkzeug.

Laut Statistischem Bundesamt nutzten 2025 59 Prozent der Menschen im Alter von 16 bis 74 Jahren in Deutschland soziale Medien für private Zwecke, 2021 waren es 47 Prozent. Messenger zählen nicht dazu. 59 % der Menschen von 16 bis 74 Jahren nutzten 2025 soziale Medien. 2021 waren es 47 Prozent. Messenger nicht mitgezählt. Destatis, Pressemitteilung vom 02.03.2026
Jedes Profil mit nur einem Link ist eine Gelegenheit.

Weitere Kanäle sind Vorlagen in der Figma Community, hilfreiche Antworten in Foren und auf Reddit, Product Hunt und BetaList. Assembekov gewann seine ersten Nutzer über Anzeigen auf Instagram und Facebook und über ausführliche Antworten auf Quora. S

Welche Tools und KI-Werkzeuge helfen bei einem Link-in-Bio-Tool?

Unverzichtbar ist eine schnelle Auslieferung, denn eine Link-Seite wird meist auf dem Handy und unterwegs geöffnet. Ziel ist es, dass die Seite in unter einer Sekunde steht.

KI fürs ProgrammierenClaude schreibt Editor, Vorlagen und Domain-Verwaltung mit
ServerHetzner in Deutschland, wichtig für das Datenschutz-Versprechen
ZahlungenStripe für Monats- und Jahresabos
StatistikEigene Zählung ohne Cookies, damit Kunden kein Banner brauchen

Welche Risiken hat ein Link-in-Bio-Tool als Linktree-Alternative?

Das größte Risiko: Die Preise sind so klein, dass du ohne Zehntausende kostenlose Nutzer kaum auf ein Einkommen kommst. E Dagegen hilft eine Nische, die für Zusatzfunktionen mehr zahlt.

Übermächtiger Marktführer

Linktree nennt über 70 Millionen Nutzer (linktr.ee, gelesen am 01.11.2026). S
Gegenmittel: Datenschutz oder eine Branche als klaren Unterschied wählen.

Plattformen ändern Regeln

Assembekovs früheres Instagram-Werkzeug wurde von Instagram gesperrt (Reddit, 05.01.2024). S
Gegenmittel: Nur Funktionen bauen, die die Plattformregeln einhalten.

Datenschutz-Fragen

Linktree ist ein australisches Unternehmen; für Australien gibt es keinen Angemessenheitsbeschluss der EU (e-Recht24, Stand 07.10.2026). S
Gegenmittel: Daten in Deutschland halten und darauf werben.

Kleine Zahlungen

Bei 0,99 Euro im Monat wie bei Lnk.Bio frisst die feste Stripe-Gebühr von 0,25 Euro rund ein Viertel. E
Gegenmittel: Jahresabos in den Vordergrund stellen.
Ergebnisstreuung3 von 5: wie weit Erfolg und Misserfolg auseinanderliegen; viele kleine Werkzeuge, wenige große
Regulatorik2 von 5
Inhaberabhängigkeit2 von 5, Läuft fast allein, Support und Weiterentwicklung hängen an dir
Wiederkehrender Umsatz90 bis 100 Prozent über Abos E
KI-Expositionminus 1, KI-Werkzeuge bauen solche Seiten zunehmend nebenbei E
Kanalabhängigkeit3 von 4

Fortbestand: Von Gründungen mit Startkapital bis zu 5.000 Euro sind nach fünf Jahren 54 Prozent aktiv (KfW-Gründungsmonitor 2025). S 2025 gab es 69 Unternehmensinsolvenzen je 10.000 Unternehmen (Destatis, 13.03.2026). A

Praxisbeispiel: Wie Abzal Assembekov mit ContactInBio neben dem Job eine Linktree-Alternative aufbaute und verkaufte

Auf Reddit erzählt Abzal Assembekov, Entwickler aus Kasachstan mit Wohnsitz in Dubai, wie er die Link-in-Bio-Seite ContactInBio aufbaute. Bis 2021 kam sie auf über 100.000 Nutzer; den Abo-Umsatz nennt er nur als „unter 10.000 US-Dollar im Monat“, verkauft wurde für eine sechsstellige Summe. S

So kam er auf die Geschäftsidee
Er schaute, welche Werkzeuge seine Kunden neben seinem damaligen Produkt nutzten: LinkIn.Bio und Linktree. Daraus baute er ab 2017 seine eigene Alternative.
So fing es an
ContactInBio lief als Nebenprojekt neben einer Vollzeitstelle. Zuvor war seine erste Firma mit iOS-Apps trotz rund 65.000 US-Dollar Startkapital aus Dubai bis 2017 gescheitert.
So gewinnt er Kunden
Mit Anzeigen auf Instagram und Facebook, ausführlichen Antworten auf Quora und Starts auf Product Hunt und BetaList. Kostenlose Nutzer teilen ihre Seiten unter seiner Adresse und werben so mit.
Das ging schief
Sein früheres Werkzeug, das auf Instagram Likes und Follows automatisierte, sperrte Instagram; er selbst nennt es heute unethisch. Für dich ist das kein Vorbild, sondern eine Warnung vor Plattformregeln.
So schnell ist er gewachsen
2021 lagen die Einnahmen mehrere Monate über seinem Gehalt, er kündigte. Kurz darauf kam der Kontakt zum Gründer von Taplink zustande, nach einem Monat Austausch wurde verkauft, ganz ohne Telefonat.
Was danach kam
Mit Zustimmung des Käufers startete er die Idee neu als Many.bio, mit Pro-Version für 5 US-Dollar im Monat und einer kostenlosen .bio-Domain für ein Jahr. S
Sein Rat
Ideen dort suchen, wofür du selbst oder Bekannte zahlen. Vor dem Bauen den Markt prüfen. Trotz Konkurrenz starten und zuerst einige Tausend im Monat anpeilen.
Was du daraus mitnimmst
Für dich in Deutschland heißt das: Eine bekannte Idee mit eigenem Dreh, etwa Datenschutz oder eine Branche, kann neben dem Job wachsen und verkauft werden. E Die Zahlen sind Selbstauskünfte und nicht unabhängig geprüft.

Zur Quellenlage: Die Quellenlage ist dünn: Genaue Umsätze und den Kaufpreis nennt Assembekov nicht, nur „unter 10.000 US-Dollar im Monat“ und „sechsstellig“.

Quellen: Reddit r/Entrepreneur: I sold my link in bio tool for 6 figures, 05.01.2024, gelesen am 01.11.2026. reddit.com; eBiz Facts: Abzal Assembekov, ContactInBio, 23.01.2024, gelesen am 01.11.2026. ebizfacts.com

Welche Beispiele für Link-in-Bio-Tools gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Das stärkste deutsche Beispiel ist Linkrex aus Eckental bei Nürnberg: Das Werkzeug wirbt mit „Made und Hosted in Germany“ und verbindet Link-Seiten mit Automatisierungen für Instagram und TikTok (linkrex.eu, gelesen am 01.11.2026). S Umsatzzahlen nennt es nicht.

  • Zeeg bietet als deutsche Terminsoftware mit Hosting in Deutschland auch Link-Seiten an, Professional für 10 Euro im Monat (zeeg.me, aktualisiert 30.10.2026). S
  • Wonderlink und Biceps Bio nennt e-Recht24 als Alternativen mit Hosting in Deutschland (Stand 07.10.2026). S
  • ContactInBio und Many.bio von Abzal Assembekov; ausführlich im Praxisbeispiel oben.

Was musst du rechtlich bei einem Link-in-Bio-Tool beachten?

Vier Dinge klärst du vor dem Start. Das Wichtigste: Du verarbeitest Besucherdaten für deine Kunden, und viele ihrer Seiten sind geschäftlich.

  • Gewerbe anzeigen beim Gewerbeamt.
  • Vertrag zur Auftragsverarbeitung für Statistiken und Formulare anbieten.
  • Impressum und Cookie-Einwilligung für geschäftliche Seiten einplanen.
  • Kündigungsknopf einbauen, wenn Verbraucher online ein Abo abschließen.
Die Details mit Paragrafen und Fristen

Gewerbe: Wer den selbstständigen Betrieb eines Gewerbes anfängt, muss dies gleichzeitig der Behörde anzeigen (§ 14 Abs. 1 GewO). A

Auftragsverarbeitung: Für Daten, die du im Auftrag deiner Kunden verarbeitest, brauchst du einen Vertrag nach Art. 28 DSGVO. A Ob du je nach Funktion selbst Verantwortlicher wirst, musst du gegebenenfalls zum Start abklären.

Impressum und Cookies: Geschäftsmäßige Seiten brauchen leicht erreichbare Pflichtangaben (§ 5 DDG), Cookies für Statistik meist eine Einwilligung (§ 25 TDDDG). A In Österreich und der Schweiz gelten eigene Regeln.

Abos für Verbraucher: Wer Verbrauchern online Abos verkauft, braucht eine ständig erreichbare Schaltfläche „Verträge hier kündigen“ (§ 312k BGB). A

Keine Rechtsberatung: Lass Verträge und Pflichten einmal fachlich prüfen.

Für wen passt ein Link-in-Bio-Tool als Linktree-Alternative und für wen nicht?

Es passt zum visionären Architekten, der ein schlankes Produkt baut, und zum charismatischen Creator, der seine Zielgruppe selbst kennt und erreicht.

Lass es, wenn

  • du hohe Preise je Kunde brauchst, denn hier zahlen die meisten nur wenige Euro,
  • du keine Geduld für Tausende kostenlose Nutzer und deren Fragen hast,
  • du gegen Linktree mit denselben Funktionen antreten willst.

Welche Fragen stellen Menschen am häufigsten zu Link-in-Bio-Tools?

Ist Linktree DSGVO-konform?

Linktree ist ein australisches Unternehmen und bietet einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung an; für Übermittlungen nach Australien ist laut e-Recht24 zusätzlich eine Prüfung des Datentransfers nötig (Stand 07.10.2026). S

Was kostet eine Linktree-Alternative?

Meist 1 bis 10 Euro im Monat, etwa Feedlink Pro 6 Euro oder Zeeg Professional 10 Euro (zeeg.me, Preise Stand Dezember 2025). S

Kann ich eine Link-in-Bio-Seite selbst bauen?

Ja, e-Recht24 nennt als Alternative auch eine eigene Linkpage auf dem eigenen Webspace, meist ohne Zusatzkosten (Stand 07.10.2026). S

Welche Geschäftsideen ähneln einem Link-in-Bio-Tool als Linktree-Alternative?

Simon Hubert, Gründer von x8
Über den Autor

Simon Hubert

Gründer von x8, Agenturgründer seit 2011

Simon Hubert hat 2011 seine erste Digitalagentur gegründet und betreut seitdem Websites, Sichtbarkeit und Abläufe für kleine und mittlere Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er hält einen Master in Business Informatics der Universität Mannheim und ist seit über 20 Jahren in Digitalisierung und IT unterwegs, mehrere Jahre davon in Großkonzernen. Mit x8 prüft er Geschäftsideen so, wie er es für sich selbst tun würde: mit belastbaren Zahlen, nachvollziehbaren Quellen und einer Rechnung, die du Schritt für Schritt selbst nachprüfen kannst.

Woher stammen die Zahlen auf dieser Seite?

Jede Zahl trägt ein Kennzeichen. Fährst du mit der Maus darüber, steht die Herkunft im Klartext. Was ich selbst gerechnet oder eingeschätzt habe, ist immer mit E markiert und im Text begründet.

A amtlich: Destatis, KfW-Register, Gesetzestexte, Gerichtsentscheidungen T Transaktionsdaten: Verkaufsplattformen wie Flippa, Empire Flippers oder Acquire.com, Zahlungsanbieter wie Stripe oder Steady S Selbstauskunft oder Befragung: Angaben von Anbietern, Interviews, Presse über Finanzierungen, KfW- und DIHK-Befragungen M Schätzung Dritter: Modellrechnungen und Prognosen von Instituten, etwa das IfM Bonn zur Nachfolge D Messung Dritter: Werkzeuge wie Ahrefs, Similarweb oder Profound E eigene Berechnung oder Einschätzung von Simon Hubert, Rechenweg und Annahmen stehen im Text
Quellen und Prüfstand: alle Angaben geprüft am 1. November 2026
  1. Reddit r/Entrepreneur: I sold my link in bio tool for 6 figures, Abzal Assembekov, 05.01.2024, mit Antworten des Autors, gelesen am 01.11.2026 (über Apify). reddit.com
  2. eBiz Facts: Abzal Assembekov, ContactInBio, 23.01.2024, gelesen am 01.11.2026. ebizfacts.com
  3. e-Recht24: Linktr.ee Alternative DSGVO-konform, Stand 07.10.2026, gelesen am 01.11.2026. e-recht24.de
  4. Zeeg: Linktree-Alternative, 22.12.2025, aktualisiert 30.10.2026, gelesen am 01.11.2026. zeeg.me
  5. Linktree: Pricing, gelesen am 01.11.2026. linktr.ee
  6. Linkrex: Startseite, gelesen am 01.11.2026. linkrex.eu
  7. Trustpilot: Linkrex, Unternehmensprofil, gelesen am 01.11.2026. ch.trustpilot.com
  8. Destatis: IT-Nutzung, soziale Medien 2025, gelesen am 01.11.2026. destatis.de
  9. Stripe: Preise, gelesen am 01.11.2026. stripe.com
  10. Hetzner: Cloud-Server, gelesen am 01.11.2026. hetzner.com
  11. ALL-INKL: Webhosting-Tarife, gelesen am 29.10.2026. all-inkl.com
  12. Claude: Preise, gelesen am 01.11.2026. claude.com
  13. Bundesministerium der Justiz: § 5 Digitale-Dienste-Gesetz, gelesen am 01.11.2026. gesetze-im-internet.de
  14. Bundesministerium der Justiz: § 25 TDDDG, gelesen am 01.11.2026. gesetze-im-internet.de
  15. Bundesministerium der Justiz: § 312k BGB, gelesen am 01.11.2026. gesetze-im-internet.de
  16. Bundesministerium der Justiz: § 14 Gewerbeordnung, gelesen am 01.11.2026. gesetze-im-internet.de
  17. Destatis: Klassifikation der Wirtschaftszweige, Ausgabe 2025. destatis.de

Änderungsprotokoll: 1. November 2026 Erstfassung.