x8-Steckbrief

Personalisierte Druckprodukte für Veranstalter: bis zu 5.000 € im Monat mit Namensschildern aus der Teilnehmerliste

bis 5.000 € Umsatz im Monat nach einem Jahr, im Jahresschnitt Eab 500 € Startkapital1 bis 3 Monate bis zum ersten Euro11 bis 20 Std. pro Woche2,19 $ je gedrucktem Schild beim US-Vorbild

Buchstaben hinter Zahlen zeigen die Herkunft: A amtlich · S Selbstauskunft · E meine Einschätzung. Alle Kennzeichen erklärt.

Lesezeit 12 MinutenVon Simon Hubert, Gründer von x8Stand

Mittwoch, kurz vor acht im Foyer eines Tagungshotels: Eine Organisatorin sortiert 300 Namensschilder nach dem Alphabet, drei Namen sind falsch geschrieben, und der Bürodrucker hat gestern Abend mitten im Stapel aufgegeben.

Genau hier setzt das Geschäftsmodell an: Veranstalter laden ihre Teilnehmerliste hoch, wählen eine Vorlage und bekommen fertige Namensschilder als Druckdatei oder per Post. Beim kanadischen Vorbild kostet ein gedrucktes Schild ab 2,19 US-Dollar. S

Spannend ist ein Widerspruch: 2025 gab es in Deutschland 2,02 Millionen Präsenz-Veranstaltungen S, und trotzdem basteln viele Veranstalter ihre Schilder noch in Word. Wie du daraus einen kleinen Bestelldienst machst, liest du hier.

Kurz gesagt: Bei dem Geschäftsmodell personalisierte Druckprodukte für Veranstalter betreibst du einen Online-Dienst, über den Veranstalter Namensschilder, Tischkarten und ähnliche Drucksachen aus ihrer Teilnehmerliste gestalten und bestellen. Verdient wird pro Schild, entweder als Druckdatei zum Selbstdrucken oder als fertig gedruckter Satz.

Was sind personalisierte Druckprodukte für Veranstalter und wie funktioniert das Geschäftsmodell?

Personalisierte Druckprodukte für Veranstalter sind Drucksachen, auf denen für jede Person etwas anderes steht, vor allem Namensschilder, Tischkarten und Teilnehmerausweise. Der Dienst verbindet eine einfache Gestaltungsseite mit einem Druckpartner, der die Schilder herstellt und verschickt.

Deine Arbeit steckt in drei Dingen: einer Seite, auf der Veranstalter eine Excel- oder CSV-Liste hochladen, sauberen Vorlagen und einem verlässlichen Druck mit Versand. Wer keine Druckmaschine kauft, arbeitet mit einer Druckerei und behält die Spanne zwischen Einkauf und Verkaufspreis.

Lohnend sind kleine Nischen, die große Anbieter übersehen. E Etwa Schilder mit Großdruck und Brailleschrift für Kongresse von Selbsthilfeverbänden, Schilder mit dem Abifoto von damals für Klassentreffen, Ausweise mit Farbcode für Vereinsjubiläen oder Schilder plus Teilnahmebescheinigung für Fortbildungen mit Kammerpunkten. Die ersten beiden sind Hypernischen, also sehr kleine Zielgruppen mit einem klaren, wiederkehrenden Problem.

Ablauf: Ein Veranstalter lädt seine Teilnehmerliste hoch. Der Dienst liefert Vorlagen, eine Prüfansicht sowie Druck und Versand. Am Ende steht eine Druckdatei zum Selbstdrucken, ein gedruckter Satz per Post oder eine Beratung zu Sonderwünschen durch einen Menschen. So läuft eine Bestellung 📋 ✉️ Teilnehmerliste als Excel oder CSV Dein Bestelldienst Vorlagen, Gestaltung Prüfansicht, Korrektur Druckpartner, Versand Druckdatei zum Selbstdruck Gedruckter Satz per Post Beratung bei Sonderwunsch Drucken kann jede Druckerei, du sparst dem Veranstalter die Arbeit.
Du verkaufst kein Papier, sondern einen Empfang ohne Tippfehler.

Welchen Umsatz kannst du mit personalisierten Druckprodukten für Veranstalter realistisch erreichen?

Pro Auftrag verdienst du die Spanne zwischen Verkaufspreis und Druckkosten, bei 120 Schildern zu je 2 Euro also rund 150 bis 200 Euro vor Versand. E Der wichtigste Hebel sind Stammkunden, die jede Tagung wieder bei dir bestellen.

Als realistisches Ziel nach dem ersten Jahr rechne ich für eine Person allein mit 1.000 bis 5.000 Euro Umsatz im Monat, im Jahresschnitt. E Mehr geht meist nur mit einem großen Partner, der dich empfiehlt. So sehen Preise aus:

Preisskala je Namensschild in Cent: Tarifold-Einsteckschild als Leerware 0,54 Euro brutto je Stück (office-partner.de, gelesen am 01.11.2026). Conference Badge verkauft PDF-Schilder ab 0,39 US-Dollar, Kartonschilder ab 2,19 US-Dollar und PVC-Schilder ab 2,99 US-Dollar, dazu Bänder für 0,99 US-Dollar (conferencebadge.com, gelesen am 01.11.2026). Preise je Namensschild 0 ct 80 ct 160 ct 240 ct 320 ct PDF-Schild0,39 $ · Selbstdruck Leerschild0,54 € · Tarifold Band dazu0,99 $ · Lanyard Karton2,19 $ · gedruckt PVC2,99 $ · wasserfest Hier liegt dein Platz: gedruckter Satz Quellen: conferencebadge.com, office-partner.de
Werte in Cent; Dollarpreise vom US-Vorbild, das Leerschild ist deutsche Ware.

Wie weit das tragen kann, zeigt Philippe-Antoine Lehoux aus Québec: Sein Dienst Conference Badge kam im ersten Jahr auf rund 7.000 US-Dollar Umsatz im Monat, mit vier Gründern. S Mehr dazu steht im Praxisbeispiel.

Eigene Berechnung von Simon Hubert: 15 Aufträge mit je 120 gedruckten Schildern zu 2 Euro ergeben 3.600 Euro Umsatz. Druck, Karton und Halter beim Partner rund 0,60 Euro je Schild: 1.080 Euro. Versand, Software, Zahlungsgebühren und Rücklage: rund 300 Euro. Es bleiben etwa 2.200 Euro vor Steuern und Arbeitszeit. Rechenweg für einen Monat 3.600 € Umsatz, 1.800 Schilder minus 1.080 € Druck und Material minus 300 € Versand, Software, Gebühren ≈ 2.200 € bleiben vor Steuern, Arbeitszeit Eigene Berechnung (Simon Hubert), Annahme 0,60 € Druckkosten je Schild
Die Druckkosten sind meine Annahme, ein Druckereiangebot ersetzt sie.

Das heißt für dich: Die Schilder sind billig, verdient wird an Bequemlichkeit und Wiederholung.

Welche Fähigkeiten solltest du initial lernen, um erfolgreich personalisierte Druckprodukte für Veranstalter anbieten zu können?

Am wichtigsten ist Sorgfalt mit Daten: Ein falsch geschriebener Name fällt am Revers sofort auf. Gestaltung und Technik lassen sich in wenigen Wochen lernen.

Balken = so wichtig ist die Fähigkeit für den Erfolgbraucht Erfahrungschnell lernbar
Sorgfalt mit Teilnehmerdaten90 %
Listen prüfen, Titel und Umlaute richtig setzen (KI findet Dubletten). Lernzeit: einige Aufträge
Kundenkontakt und Vertrieb80 %
Verbände und Agenturen gewinnen (KI schreibt Angebote). Lernzeit: Monate
Einfache Gestaltung70 %
Lesbare Vorlagen mit großem Namen und Logo (KI macht Entwürfe, du wählst aus). Lernzeit: wenige Wochen
Druck und Versand organisieren60 %
Druckpartner, Fristen, Express (KI rechnet Lieferpläne). Lernzeit: wenige Wochen
Website und Bestellstrecke (das macht die KI)40 %
Upload, Vorschau und Zahlung (Code und Texte schreibt die KI, du testest). Lernzeit: wenige Tage

Meine Einschätzung E: 100 % hieße, ohne diese Fähigkeit geht es nicht.

Welche Eckdaten haben personalisierte Druckprodukte für Veranstalter?

Datenbox
Klasse und ModelltypK4 Handel · Physische Produkte und E-Commerce
ThemenfeldArbeit, Produktivität und B2B-Prozesse
Startkapital500 bis 5.000 Euro E
Zeit bis zum ersten Euro1 bis 3 Monate E
Wochenstunden11 bis 20 E
ZulassungshürdeAnzeigepflicht (Gewerbe), siehe Abschnitt Recht
Reichweite nötig4 von 5: Versand im ganzen Sprachraum
Passiv-Grad3 von 5: PDF-Bestellungen laufen ohne dich
Umsatzklasse1.000 bis 5.000 Euro im Monat nach einem Jahr, im Jahresschnitt E
Wettbewerbmittel
KI-Hebel3 von 5
Sinn-Faktor2 von 5
Passt zu den GründertypenPragmatischer Macher, Visionärer Architekt
Wirtschaftszweig (WZ 2025)18.12 Sonstiges Drucken; wer nur gestaltet und den Druck vergibt, eher 74.12 Grafik- und Kommunikationsdesign. E WZ 2025 ist die amtliche Klassifikation der Wirtschaftszweige (Destatis), nach der dein Gewerbe eingeordnet wird.

Datenlücke: Eine Zahl dazu, wie viele Namensschilder im Sprachraum bestellt werden und zu welchem Preis, habe ich nicht gefunden. Deutsche Druckereien nennen meist nur Preise auf Anfrage.

Was kostet der Start und wie viel Zeit brauchst du?

Ohne eigene Druckmaschine kostet der Start meist 500 bis 2.000 Euro E, vor allem für Website und Testdrucke. Am besten rechnet man mit 11 bis 20 Wochenstunden und ein bis drei Monaten bis zum ersten Auftrag.

BausteinWas es kostet
Etikettendrucker für den Druck vor Ort, etwa Brother QL-810Wrund 130 Euro brutto, QL-820NWB rund 170 Euro (guestoo, gelesen am 01.11.2026) S
Einsteckschilder als Muster, Tarifold 9 mal 6 Zentimeter5,41 Euro brutto für 10 Stück (office-partner.de, gelesen am 01.11.2026) S
Hosting für die Bestellseite, ALL-INKL Privat4,95 Euro im Monat (all-inkl.com, gelesen am 29.10.2026) S
Testdrucke und Muster bei einer Druckerei100 bis 300 Euro E

Wie startest du mit personalisierten Druckprodukten für Veranstalter Schritt für Schritt?

Du startest mit einem Produkt, meist dem Namensschild, und einer Nische, in der du Veranstalter kennst. Der erste Schritt ist ein Gespräch mit drei Menschen, die Tagungen oder Vereinsfeste organisieren.

  1. Nische festlegen. Etwa Fachtagungen, Vereinsjubiläen oder Klassentreffen.
  2. Druckpartner finden. Zwei Druckereien um Preise für 50, 150 und 500 Schilder bitten.
  3. Vorlagen bauen. Drei gut lesbare Layouts mit großem Namen, Logo und Rolle.
  4. Bestellseite aufsetzen. Upload, Prüfansicht und Zahlung, etwa mit WordPress mit MCP und einem Shop-Plugin.
  5. Rechtliches vorbereiten. Die vier Punkte aus dem Abschnitt Recht: Gewerbe anmelden, Vertrag zur Auftragsverarbeitung, Widerrufsregel für personalisierte Ware, Werbung nur mit Einwilligung.
  6. Erste Aufträge gewinnen. Drei Veranstaltungen zum Vorzugspreis beliefern und um eine Empfehlung bitten.
  7. Partner anbinden. Ticketanbieter, Tagungshotels und Eventagenturen auf die Zusammenarbeit ansprechen.

Wie findest du die ersten Kunden für deine personalisierten Druckprodukte?

Am schnellsten über Menschen, die regelmäßig Veranstaltungen organisieren: Verbände, Tagungshotels, Eventagenturen und Vereinsvorstände. Ihr Ärgernis ist die Nacht vor der Tagung am Bürodrucker (Pain Fokus, also das Problem, für das Kunden zahlen).

Laut Meeting- und EventBarometer, veröffentlicht vom EVVC am 06.05.2026, gab es 2025 in Deutschland 2,02 Millionen Präsenz-Veranstaltungen mit 395,1 Millionen Teilnehmenden, 4,6 Prozent mehr Teilnehmende als 2024. 2,02 Mio. Präsenz-Veranstaltungen 2025 in Deutschland. 395,1 Mio. Teilnehmende. 4,6 % mehr als 2024. EVVC, 06.05.2026
Jede Tagung, Messe und jedes Seminar ist ein möglicher Auftrag.

Das kanadische Vorbild verdankt seinen Start Eventbrite: Der Ticketanbieter stellte den Dienst in Blog und Hilfebereich vor. S In Deutschland lohnt der Blick auf Anbieter von Einlasssoftware ohne eigenen Schilderdruck. Werbung per E-Mail schickst du nur an Menschen, die eingewilligt haben.

Welche Tools und KI-Werkzeuge helfen bei personalisierten Druckprodukten für Veranstalter?

Unverzichtbar ist ein Werkzeug, das aus einer Liste eine Druckdatei mit einem Schild pro Person erzeugt. Ziel ist es, dass der Veranstalter in fünf Minuten selbst prüft und bestellt.

BestellseiteWordPress mit MCP, Shop-Plugin und Upload für CSV oder Excel
SeriendruckVorlage plus Datenliste, etwa per Skript, das Claude schreibt
Druck vor OrtEtikettendrucker für Nachmeldungen am Einlass
Buchhaltung und ZahlungEin Zahlungsanbieter plus Buchhaltungsprogramm, beim Vorbild Stripe und Xero

Welche Risiken haben personalisierte Druckprodukte für Veranstalter?

Das größte Risiko sind kurze Fristen: Viele Veranstalter bestellen erst wenige Tage vor der Tagung. Dagegen helfen ein naher Druckpartner und ein klarer Bestellschluss.

Späte Bestellungen

Lehoux schreibt, viele Kunden bestellten nicht einmal eine Woche im Voraus (Medium, 21.11.2013). S
Gegenmittel: Expressaufschlag, Druckdatei als Notlösung, Partner nahe am Kunden.

Saisonalität

Beim Vorbild brach der Umsatz im Juli ein (Medium, 21.11.2013). S
Gegenmittel: Hochzeiten und Sommerfeste als zweites Standbein.

Abhängigkeit vom Partner

Eventbrite-Kunden machten anfangs 100 Prozent, später 50 Prozent des Umsatzes aus (Medium, 21.11.2013). S
Gegenmittel: Eigene Suchmaschinen-Sichtbarkeit und Stammkunden aufbauen.

Datenfehler

Ein Tippfehler am Revers fällt sofort auf (mfg.at, gelesen am 01.11.2026). S
Gegenmittel: Prüfansicht mit Freigabe durch den Kunden vor dem Druck.
Ergebnisstreuung3 von 5: wie weit Erfolg und Misserfolg auseinanderliegen; hier vom Nebenverdienst bis zum Dienst mit Millionenumsatz
Regulatorik2 von 5
Inhaberabhängigkeit3 von 5, Bestellung läuft automatisch, Vertrieb hängt an dir
Wiederkehrender Umsatz25 bis 50 Prozent, wenn Verbände jede Tagung wieder bestellen E
KI-Expositionplus 1, KI erleichtert Gestaltung und Datenprüfung
Kanalabhängigkeit2 von 4

Fortbestand: Von Gründungen mit Startkapital bis zu 5.000 Euro sind nach fünf Jahren 54 Prozent aktiv (KfW-Gründungsmonitor 2025). S 2025 gab es 69 Unternehmensinsolvenzen je 10.000 Unternehmen (Destatis, 13.03.2026). A

Praxisbeispiel: Wie Philippe-Antoine Lehoux mit Namensschildern einen Millionenumsatz aufbaute

Auf Medium hat Philippe-Antoine Lehoux aus Québec im November 2013 offen gelegt, wie sein Online-Dienst Conference Badge im ersten Jahr lief. Über den Dienst gestalten Veranstalter Namensschilder und bestellen sie als Druckdatei oder gedruckt. Nach rund einem Jahr lag der Umsatz bei etwa 7.000 US-Dollar im Monat S; für 2019 nennt eBiz Facts 830.000 US-Dollar. S

So kam er auf die Geschäftsidee
Lehoux und seine Mitgründer organisierten in Québec ein Game-Jam-Festival, also ein Treffen, bei dem Teams in kurzer Zeit Spiele programmieren. Beim Drucken der Namensschilder hatten sie selbst Mühe, daraus entstand der Dienst.
So fing es an
Das Team bestand aus vier Menschen, einem Designer und drei Entwicklern, nur einer davon in Vollzeit. Angeboten wurden PDF-Schilder zu 0,25 US-Dollar und gedruckte Schilder zu 2 US-Dollar je Stück. S Für den Druck einzelner Schilder bei Vor-Ort-Anmeldungen entwickelten sie einen eigenen perforierten Bogen.
So gewinnt er Kunden
Der Dienst nutzte früh die Schnittstelle von Eventbrite. Eventbrite stellte ihn deshalb schon vor dem Start in Blog, auf Twitter und im Hilfebereich vor. In den ersten Monaten kamen 100 Prozent, später 50 Prozent des Umsatzes von Eventbrite-Kunden. S Dazu kamen Mundpropaganda und die organische Google-Suche; Anzeigen bei Google und LinkedIn brachten kaum etwas.
Seine größte Hürde
Die Grenze zwischen Kanada und den USA. Gedruckt wurde bei einer Druckerei in Kanada, der Versand in die USA war teuer und langsam, während viele Kunden kurzfristig bestellten. Lehoux suchte deshalb einen Druckpartner in den USA. Heute nennt die Website auch Druckstandorte in Großbritannien und Australien.
Das ging schief
Zu wenig Tests am Anfang führten zu mehr Supportaufwand, als gründliches Testen gekostet hätte. Das Marketing kam neben Entwicklung und Support zu kurz, Lehoux nennt es die größte Schwäche. Eine Bewerbung beim Startup-Programm Y Combinator in San Francisco endete ohne Aufnahme, half aber nach seiner Aussage, die Ziele zu klären.
Diese Werkzeuge nutzt er
Für Buchhaltung und Zahlungen setzte das Team auf Xero und Stripe, jede Buchung war dokumentiert. Die Kundendaten kamen über die Eventbrite-Schnittstelle oder als Liste.
So schnell ist er gewachsen
Laut eBiz Facts lag der Jahresumsatz 2019 bei 830.000 US-Dollar und 2022 bei 564.000 US-Dollar, für 2023 waren rund 700.000 US-Dollar geplant. S Seit 2013 sollen insgesamt 5 Millionen US-Dollar zusammengekommen sein. S Rund 30 Prozent stammten aus PDF-Schildern ohne Versand. S
Sein Rat
Verwaltung früh ernst nehmen, sie werde unterschätzt. Gutes Marketing sei eine Vollzeitaufgabe. Und saisonale Einbrüche, beim Vorbild im Juli und Dezember, gehören in die Planung.
Was du daraus mitnimmst
Für Deutschland heißt das: Ein Partner, der viele Veranstalter erreicht, etwa ein Anbieter von Teilnehmersoftware, kann den Start stärker tragen als Werbung, und ein Druckpartner nahe an den Kunden entscheidet über kurzfristige Aufträge. E Die Zahlen sind Selbstauskünfte und nicht unabhängig geprüft.

Zur Quellenlage: Die Zahlen sind uneinheitlich belegt: Die 7.000 US-Dollar im Monat stehen im Medium-Beitrag des Gründers von 2013, die späteren Jahreszahlen nur in Tweets, die eBiz Facts zusammenfasst und die ich nicht selbst lesen konnte.

Quellen: Philippe-Antoine Lehoux: 12 Months to ~7k Monthly Revenue, The Fact Sheet, Medium, 21.11.2013, gelesen am 01.11.2026. medium.com; eBiz Facts: Philippe-Antoine Lehoux, Conference Badge, aktualisiert 07.03.2025, gelesen am 01.11.2026. ebizfacts.com

Welche Beispiele für personalisierte Druckprodukte für Veranstalter gibt es in Deutschland, Österreich und der Schweiz?

Das stärkste Beispiel aus dem Sprachraum ist die Medienfabrik Graz: Sie personalisiert Namensschilder in Graz und Wien direkt aus der Teilnehmerliste, mit Logo und Gruppenfarbe (mfg.at, gelesen am 01.11.2026). S

  • Copyshop FFM in Frankfurt am Main druckt Namensschilder als Serie aus einer Namensliste, auch als Express (expressdruckfrankfurt.de, gelesen am 01.11.2026). S
  • Qvent ist eine Veranstaltungssoftware aus Thüringen, die Namensschilder beim Einlass druckt (qvent.de, November 2022). S
  • Conference Badge aus Kanada ist das internationale Vorbild; die Geschichte steht im Praxisbeispiel (eBiz Facts, 07.03.2025). S

Was musst du rechtlich bei personalisierten Druckprodukten für Veranstalter beachten?

Vier Dinge setzt du einmal sauber auf. Das Wichtigste ist der Umgang mit Teilnehmerdaten, denn du verarbeitest Namen fremder Menschen.

  • Gewerbe anmelden, bevor der erste Auftrag läuft, auch im Nebenerwerb.
  • Vertrag zur Auftragsverarbeitung mit jedem Veranstalter, weil du seine Teilnehmerlisten verarbeitest.
  • Widerrufsregel klären: Für personalisierte Ware kann das Widerrufsrecht bei Verbrauchern entfallen.
  • Werbung nur mit Einwilligung per E-Mail verschicken, keine Kaltakquise.
Die Details mit Paragrafen und Fristen

Gewerbe: Wer ein stehendes Gewerbe beginnt, muss das gleichzeitig bei der Behörde anzeigen (§ 14 Abs. 1 GewO). A

Datenschutz: Wer personenbezogene Daten im Auftrag verarbeitet, braucht einen Vertrag nach Art. 28 Abs. 3 DSGVO A; die Daten löschst du nach dem Auftrag.

Widerruf: Bei Waren, die nach Kundenwünschen angefertigt werden, besteht kein Widerrufsrecht (§ 312g Abs. 2 Nr. 1 BGB) A; das gilt nur gegenüber Verbrauchern, etwa bei Hochzeiten.

Werbung: Werbung per E-Mail ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung ist eine unzumutbare Belästigung (§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG). A

Umsatzsteuer: Die Kleinunternehmerregelung gilt bis 25.000 Euro Umsatz im Vorjahr und 100.000 Euro im laufenden Jahr (§ 19 Abs. 1 UStG). A Österreich und die Schweiz habe ich nicht einzeln geprüft.

Keine Rechtsberatung: Lass Verträge und Pflichten einmal fachlich prüfen.

Für wen passen personalisierte Druckprodukte für Veranstalter und für wen nicht?

Es passt zum Pragmatischen Macher, der Abläufe gern einmal sauber baut, und zum Visionären Architekten, der daraus eine Plattform mit Schnittstellen machen will. Gut geht es neben einem Job, wenn du Verbände oder Eventagenturen kennst.

Lass es, wenn

  • dich Tippfehler in fremden Namenslisten nervös machen statt sorgfältig,
  • du keine Lust hast, kurz vor Tagungen schnell zu reagieren,
  • du auf einen Kanal hoffst, der von allein Kunden bringt, ohne selbst zu verkaufen.

Welche Fragen stellen Menschen am häufigsten zu personalisierten Druckprodukten für Veranstalter?

Was kosten Namensschilder für eine Veranstaltung?

Beim US-Anbieter Conference Badge ab 0,39 US-Dollar als PDF und ab 2,19 US-Dollar gedruckt je Schild (conferencebadge.com, gelesen am 01.11.2026). S Deutsche Druckereien nennen Preise meist auf Anfrage.

Welcher Drucker eignet sich für Namensschilder am Einlass?

Oft ein Etikettendrucker, guestoo empfiehlt etwa den Brother QL-810W für rund 130 Euro brutto (gelesen am 01.11.2026). S

Darf ich eine Teilnehmerliste einfach an eine Druckerei schicken?

Nur mit Vertrag zur Auftragsverarbeitung, weil Namen personenbezogene Daten sind (Art. 28 DSGVO). A

Welche Geschäftsideen ähneln personalisierten Druckprodukten für Veranstalter?

Simon Hubert, Gründer von x8
Über den Autor

Simon Hubert

Gründer von x8, Agenturgründer seit 2011

Simon Hubert hat 2011 seine erste Digitalagentur gegründet und betreut seitdem Websites, Sichtbarkeit und Abläufe für kleine und mittlere Betriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Er hält einen Master in Business Informatics der Universität Mannheim und ist seit über 20 Jahren in Digitalisierung und IT unterwegs, mehrere Jahre davon in Großkonzernen. Mit x8 prüft er Geschäftsideen so, wie er es für sich selbst tun würde: mit belastbaren Zahlen, nachvollziehbaren Quellen und einer Rechnung, die du Schritt für Schritt selbst nachprüfen kannst.

Woher stammen die Zahlen auf dieser Seite?

Jede Zahl trägt ein Kennzeichen. Fährst du mit der Maus darüber, steht die Herkunft im Klartext. Was ich selbst gerechnet oder eingeschätzt habe, ist immer mit E markiert und im Text begründet.

A amtlich: Destatis, KfW-Register, Gesetzestexte, Gerichtsentscheidungen T Transaktionsdaten: Verkaufsplattformen wie Flippa, Empire Flippers oder Acquire.com, Zahlungsanbieter wie Stripe oder Steady S Selbstauskunft oder Befragung: Angaben von Anbietern, Interviews, Presse über Finanzierungen, KfW- und DIHK-Befragungen M Schätzung Dritter: Modellrechnungen und Prognosen von Instituten, etwa das IfM Bonn zur Nachfolge D Messung Dritter: Werkzeuge wie Ahrefs, Similarweb oder Profound E eigene Berechnung oder Einschätzung von Simon Hubert, Rechenweg und Annahmen stehen im Text
Quellen und Prüfstand: alle Angaben geprüft am 1. November 2026
  1. eBiz Facts: Philippe-Antoine Lehoux, Conference Badge, 5 Millionen Dollar Umsatz, aktualisiert 07.03.2025, gelesen am 01.11.2026. ebizfacts.com
  2. Philippe-Antoine Lehoux: 12 Months to ~7k Monthly Revenue, The Fact Sheet, Medium, 21.11.2013, gelesen am 01.11.2026. medium.com
  3. Conference Badge: Produkte und Preise, gelesen am 01.11.2026. conferencebadge.com
  4. EVVC: Pressemitteilung Meeting- und EventBarometer 2025/26, 06.05.2026, gelesen am 01.11.2026. evvc.org
  5. guestoo (Code Piraten GmbH): Namensschilder drucken, Dokumentation, gelesen am 01.11.2026. guestoo.cloud
  6. office-partner.de: Tarifold Namensschilder transparent 9 x 6 cm, gelesen am 01.11.2026. office-partner.de
  7. Qvent: Namensschilder für Veranstaltungen vor Ort drucken, Thomas Wagner, November 2022, gelesen am 01.11.2026. qvent.de
  8. Medienfabrik Graz: Namensschilder drucken lassen, gelesen am 01.11.2026. mfg.at
  9. Copyshop FFM: Namensschilder drucken Frankfurt, gelesen am 01.11.2026. expressdruckfrankfurt.de
  10. Cvent: Event-Badges und Namensschilder, der ultimative Leitfaden, 09.03.2026, gelesen am 01.11.2026. cvent.com
  11. ALL-INKL: Tarife, gelesen am 29.10.2026. all-inkl.com
  12. Gesetzestexte: § 14 GewO. gesetze-im-internet.de
  13. Gesetzestexte: Art. 28 DSGVO. dsgvo-gesetz.de
  14. Gesetzestexte: § 312g BGB. gesetze-im-internet.de
  15. Gesetzestexte: § 7 UWG. gesetze-im-internet.de
  16. Gesetzestexte: § 19 UStG. gesetze-im-internet.de

Änderungsprotokoll: 1. November 2026 Erstfassung.